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Eine Person übergibt einer älteren Frau zu Hause eine Einkaufstasche mit frischen Lebensmitteln.
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Den Alltag leichter machen: Unterstützung für Seniorinnen und Senioren in Bremen

Verschiedene Angebote zeigen, wie Beratung, Nachbarschaftshilfe und digitale Hilfe den Alltag erleichtern können

Eine jüngere Frau begleitet eine ältere Frau im Rollstuhl bei einem Spaziergang im Freien.
Persönliche Begleitung und soziale Kontakte können älteren Menschen dabei helfen, aktiv und eingebunden zu bleiben. AdobeStock

Älterwerden wirft viele praktische Fragen auf. Wie lässt sich der Alltag zu Hause weiterhin gut bewältigen? Welche Unterstützung gibt es, wenn soziale Kontakte fehlen oder Angehörige nicht in der Nähe wohnen? Wer hilft bei digitalen Fragen rund um Smartphone, Tablet oder Onlinebanking? In Bremen gibt es verschiedene Angebote, die genau hier ansetzen: persönlich, lokal vernetzt und nah am Alltag älterer Menschen. Zwei Veranstaltungen in den Stadtteilfilialen Viertel und Horn-Lehe machen diese Hilfen sichtbar. Vorgestellt werden die Bremer Hausbesuche, die Viertelfreunde, das Dienstleistungszentrum Horn und die Digitalhelfer der Sparkasse Bremen.

Wenn Unterstützung mit einem Gespräch beginnt

Viele Menschen möchten möglichst lange selbstständig im eigenen Zuhause leben. Gleichzeitig können sich die Anforderungen im Alltag verändern: Ein Formular ist schwer verständlich, digitale Anwendungen werfen Fragen auf, Begegnungen werden seltener – oder es entsteht der Wunsch nach einer verlässlichen Ansprechperson. Nicht immer gibt es Angehörige, Freundinnen oder Freunde in der Nähe. Manchmal fällt es auch schwer, Hilfe anzunehmen. Unterstützungsangebote können in solchen Situationen Orientierung geben. Sie zeigen, welche Anlaufstellen es gibt, welche Hilfen infrage kommen und wie erste Schritte aussehen können. Genau darum geht es bei den Veranstaltungen unter dem Titel „Alltag leichter machen“.

Alltag leichter machen: Angebote für Senior:innen im Viertel

Im Viertel stehen die Bremer Hausbesuche, die Viertelfreunde und die Digitalhelfer der Sparkasse Bremen im Mittelpunkt. Gemeinsam geben sie einen Überblick über Unterstützungsmöglichkeiten im Alter, das neue kostenfreie Angebot der Bremer Hausbesuche, ehrenamtliche Hilfe im Stadtteil sowie digitale Alltagsthemen wie Onlinebanking, Smartphone- und Tablet-Nutzung. Auch weitere Hilfsangebote für zu Hause werden vorgestellt.

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Alltag leichter machen: Unterstützungsangebote für Senior:innen in Horn-Lehe

In Horn-Lehe stellen sich die Bremer Hausbesuche, das Dienstleistungszentrum Horn und die Digitalhelfer der Sparkasse Bremen vor. Angekündigt sind Sarah Tréfás, André Prange, Dagmar Fritsche und Astrid Fricke. Thematisch geht es um Beratung und Information für Menschen ab 60 Jahren, Einsamkeit, soziale Teilhabe, ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe, Alltagsassistenz und Unterstützung bei digitalen Fragen.

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Bremer Hausbesuche: Kostenfreie Orientierung rund ums Älterwerden

Eine ältere Frau sitzt in der Küche, während eine jüngere Frau beim Kochen hilft.
Unterstützung zu Hause kann dabei helfen, den Alltag selbstständiger und entspannter zu gestalten. AdobeStock

Die Bremer Hausbesuche sind ein kostenfreies Angebot für ältere Menschen in der Stadt Bremen, die zu Hause leben. Geschulte Besucherinnen unterstützen bei Fragen rund um das Älterwerden. Gemeinsam können Begegnungsorte, Unterstützungsangebote oder Beratungsstellen in der Nachbarschaft gefunden werden. Auch Themen wie Freizeit, Gesundheit, Finanzen, Wohnen und Sicherheit können Teil des Gesprächs sein.

Das Gespräch kann auf Wunsch zu Hause stattfinden, ist aber auch telefonisch, per Videokonferenz oder an einem anderen Wunschort möglich. Eine vertraute Begleitperson kann ebenfalls dabei sein. Zielgruppe sind alle Seniorinnen und Senioren in Bremen – sie können sich aktiv melden und einen Besuch vereinbaren. Wer zum 80. Geburtstag den Geburtstagsbrief der Senatorin für Arbeit, Soziales, Jugend und Integration mit Besuchsangebot erhält, bekommt außerdem automatisch eine Einladung.

Beim Termin in der Stadtteilfiliale Viertel stellt Doreen Wehr vom DRK-Kreisverband das Angebot vor. Dabei geht es darum, an wen sich die Bremer Hausbesuche richten, was bei einem Hausbesuch passiert und welche Fragen dort besprochen werden können. In Horn-Lehe ist Sarah Tréfás von der Paritätischen Gesellschaft für Soziale Dienste als Ansprechpartnerin für die Region Mitte-Ost vor Ort.

Unterstützung im Viertel: Die Viertelfreunde begleiten im Alltag

Mehrere ältere Menschen sitzen bei einem Seniorennachmittag zusammen und spielen Karten.
Seniorennachmittage schaffen Raum für Begegnung, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. AdobeStock

In der Östlichen Vorstadt stellen sich bei der Veranstaltung auch die Viertelfreunde vor – dann gibt Maren Wilkens einen Einblick in diese Arbeit. Das Projekt der Stiftung St. Petri Witwenhaus unterstützt ältere Menschen, die aufgrund ihres Alters, einer Krankheit, einer Behinderung oder anderer Gründe ihre Häuslichkeit nur erschwert verlassen können oder wenig soziale Kontakte haben. Das Angebot ist offen für alle Seniorinnen und Senioren, unabhängig von Konfession oder Herkunft.

Die Viertelfreunde sind in den Stadtteilen Östliche Vorstadt, Steintor, Ostertor, Peterswerder, Fesenfeld, Gete und seit 2015 auch in Schwachhausen tätig. Sie bieten Besuche und Begleitung an, nehmen sich Zeit für Gespräche, gemeinsames Lesen oder Hobbys und begleiten auf Wunsch auch bei Spaziergängen, zu Konzerten oder Seniorennachmittagen. Auch bei Anträgen oder Behördengängen können sie unterstützen. Wenn gemeinsam keine Lösung gefunden wird, vermitteln sie passende Kontakte. Das Angebot ist ehrenamtlich und kostenlos.

Hilfe in Horn-Lehe: Das Dienstleistungszentrum Horn

Eine ältere Frau und eine jüngere Frau formen gemeinsam mit den Händen ein Herz.
Persönliche Begegnungen und verlässliche Kontakte können den Alltag älterer Menschen bereichern. AdobeStock

In Horn-Lehe steht neben den Bremer Hausbesuchen auch das Dienstleistungszentrum Horn im Mittelpunkt. Die Bremer Dienstleistungszentren richten sich an ältere Menschen, Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige. Es ist für Borgfeld, Horn, Lehe, Lehesterdeich und Oberneuland zuständig. Das Zentrum vermittelt seit 50 Jahren ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe und Alltagsassistenz. Ziel ist es, ältere Menschen mit Unterstützungs- oder Pflegebedarf im Alltag zu begleiten, soziale Teilhabe zu ermöglichen, Einsamkeit entgegenzuwirken und ein selbstständiges Leben im eigenen Zuhause zu unterstützen.

Beim Informationsabend in Horn-Lehe stehen Astrid Fricke und Dagmar Fritsche vom Dienstleistungszentrum Horn für Gespräche bereit. Außerdem sind Sarah Tréfás und André Prange angekündigt.

Digitalhelfer der Sparkasse Bremen: Sicherer in der digitalen Welt

Mehrere ältere Menschen sitzen gemeinsam an einem Tisch und lernen den Umgang mit Tablets.
Digitale Unterstützung hilft dabei, Smartphone, Tablet und Online-Angebote sicherer im Alltag zu nutzen. AdobeStock

Digitale Anwendungen gehören längst zum Alltag: Nachrichten lesen, Fotos verschicken, Informationen suchen, Termine organisieren oder Bankgeschäfte online erledigen. Gleichzeitig entstehen dabei viele Unsicherheiten. Welche App ist die richtige? Wie funktioniert Onlinebanking sicher? Was tun, wenn Smartphone, Tablet oder Computer nicht so reagieren wie erwartet?

Die Digitalhelfer der Sparkasse Bremen unterstützen beim Einstieg ins Internet. Die Hilfe erfolgt persönlich, leicht verständlich, individuell im eigenen Tempo und mit oder ohne Vorkenntnisse. Das Angebot umfasst unter anderem technische Unterstützung beim Einrichten von Smartphone, iPad und Computer, sichere Datennutzung, Nachrichten, Kontaktdaten und Öffnungszeiten, Freizeitgestaltung, soziale Netzwerke sowie Onlinebanking mit Kontoumsätzen, Kontoauszügen, Überweisungen und Bargeldanforderung. Bei beiden Veranstaltungen stellen die Digitalhelfer ihre Angebote vor.

Zwei Veranstaltungen machen die Angebote erlebbar

Die beiden Termine bringen Beratung, Nachbarschaftshilfe und digitale Unterstützung direkt in die Stadtteile. Im Viertel stehen die Bremer Hausbesuche, die Viertelfreunde und die Digitalhelfer der Sparkasse Bremen im Fokus. In Horn-Lehe kommen zusätzlich das Dienstleistungszentrum Horn und seine langjährige Erfahrung in der Nachbarschaftshilfe und Alltagsassistenz hinzu. So entsteht ein kompakter Überblick darüber, welche Hilfen in Bremen und im direkten Wohnumfeld verfügbar sind.

Die beiden Veranstaltungen bieten die Möglichkeit, Angebote kennenzulernen, Fragen zu stellen und erste Ansprechpersonen zu finden. Und sie zeigen, wie Beratung, Ehrenamt, Nachbarschaftshilfe und digitale Begleitung zusammenwirken können – für mehr Selbstständigkeit, mehr Teilhabe und ein starkes Miteinander im Stadtteil.

Eine ältere Frau und eine jüngere Frau sitzen zusammen auf dem Sofa und spielen gemeinsam mit Controllern.
Gemeinsame Aktivitäten schaffen Begegnung und stärken das Miteinander. AdobeStock

Mensch hält ein Smartphone und eine Chipkarte vor einen Laptop
Online-Banking-Kurs der Sparkasse Bremen: Ein Angebot für alle Generationen

Die Sparkasse Bremen bietet regelmäßig Online-Banking-Kurse an, die sich vor allem an ältere Menschen richten. Sie sollen ihnen die Nutzung digitaler Finanzdienstleistungen näherbringen und ihnen die Ängste vor der digitalen Welt nehmen. Die Inhalte der Kurse reichen von den Grundlagen des Online-Bankings über Sicherheitsfragen bis hin zu praktischen Anwendungen und Problemlösungen.

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Gruppe älterer Menschen, die fröhlich an einer Kaffeetafel sitzen
„Slow Dating“ in Huchting: Begegnungen statt Einsamkeit im Alter

Im Bremer Stadtteil Huchting entsteht einmal im Monat ein Raum für Begegnung, Austausch und neue Verbindungen: das „Slow Dating“ im Bürger- und Sozialzentrum Huchting. Organisiert wird das Format von den Gesundheitsfachkräften im Quartier. Hinter dem Angebot steckt eine klare Idee: Menschen zusammenbringen, die sich im Alltag sonst vielleicht nie begegnen würden.

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Eine Pflegerin legt einer Senioren die Hand auf die Schulter. Die Seniorin lächelt. Symbolbild für Pflegeversicherung Bremen Beratung
Pflegeversicherung und häusliche Versorgung im Fokus

Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, stehen Angehörige oft vor vielen Fragen – organisatorisch, emotional und finanziell. Wie lassen sich Leistungen der Pflegeversicherung konkret nutzen? Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Und was bedeutet es überhaupt, Pflege zu Hause zu organisieren?

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Autorenbild Alena Mumme

Von Alena Mumme

Ich bin Tagenbaren – meine Eltern und Großeltern sind also wie ich in Bremen geboren und aufgewachsen. Nur spannende Reisen locken mich aus meiner gemütlichen Heimatstadt.

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