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Das Eigenheim versichern

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Was ist notwendig für die Vorsorge?

Nun steht es also fest – ein Eigenheim wird gekauft! Die Vorfreude ist entsprechend groß, aber: Die neuen vier Wände stellen ab sofort nicht nur den geliebten persönlichen Rückzugsort, sondern auch den wesentlichen Teil des privaten Vermögens dar – und sollten deshalb gegen zahlreiche Risiken und Eventualitäten des Lebens abgesichert werden.

„Bei Versicherungen im Zusammenhang mit einem Eigenheim sollte man vor allem zwei grundsätzliche Aspekte berücksichtigen“, erklärt Claus Frey, erfahrener Versicherungsmakler bei s mobile, einem Unternehmen der Sparkasse Bremen Gruppe. „Zum einen ,Was geschieht, wenn dem Haus etwas passiert?‘ und zum anderen ,Was passiert, wenn den Eigentümerinnen und Eigentümern etwas zustößt?‘.“

Versicherung der Immobilie

Für eine Bestandsimmobilie empfehle sich zunächst eine Wohngebäudeversicherung, die für Schäden in den Bereichen Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel aufkommt. „Hierbei sollte man unbedingt beachten, dass Schäden durch ,grobe Fahrlässigkeit‘ mitversichert sind – ansonsten kann schon eine unbeaufsichtigt brennende Kerze einen Zimmerbrand verursachen und der anschließende Schaden wird nicht von der Versicherung beglichen,“ berichtet Claus Frey aus der Praxis.

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Für alle losen Gegenstände im Haus, wie Möbel, Teppiche, Kleidung und gegebenenfalls auch Fahrräder rät der Experte darüber hinaus zum Abschluss einer Hausratversicherung. „Bei einem großen Wintergarten, vielen Glasmöbeln oder Glastüren kann auch eine Glasversicherung in Frage kommen“, so Frey. Bei einem Neubau sollte zudem über Absicherungen wie eine Bauherrenhaftpflicht, eine Bauleistungsversicherung sowie eine Feuerrohbauversicherung nachgedacht werden. „Das ist eine kostenfreie Rohbauversicherung, die nur den Bereich Feuer abdeckt und mit dem Einzug in die Immobilie in eine kostenpflichtige vollwertige Wohngebäudeversicherung umgewandelt wird.“

Versicherung der Eigentümer

Darlehensnehmerinnen und -nehmer müssen oft über viele Jahre ihren Kredit abbezahlen – deshalb stellen sich hier vor allem Fragen nach der Absicherung einer eventuellen Berufsunfähigkeit oder gar des Todesfalls. „Eine Berufsunfähigkeitsversicherung greift zum Beispiel bei länger andauernden Krankheiten wie Bandscheibenvorfällen, Burn-out oder Herz-Kreislauf-Problemen – und kann so abgeschlossen werden, dass die monatliche Summe sowohl für die Zahlung der Darlehensraten als auch für die übrigen laufenden Kosten im Monat ausreicht,“ erläutert Claus Frey. Wichtig sei außerdem der Hinterbliebenenschutz, der über eine Risikolebensversicherung geregelt werden kann und Bestandteil eines jeden Finanzierungskonzeptes sein sollte.

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Dieser Beitrag ist Teil unseres Themenspecials „Baufinanzierung“. Sind Sie interessiert an mehr Artikeln dieser Art? Schauen Sie sich unsere Sammlung von Beiträgen rund ums Thema an.

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Autorenbild Hayat Issa

Von Hayat Issa

Ich bin eine waschechte Bremer Deern, auch wenn es mich mittlerweile mit Mann, Tochter und Hundedame von der Weser an die – zum Glück nicht weit entfernte – Hunte verschlagen hat.

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