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Offenes Ohr für den Stadtteil: Nach den Sternen greifen

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„Astro Walk Bremen“ – auf den Spuren europäischer Astronomie

In der Serie „Offenes Ohr für den Stadtteil“ erkunden wir Bremen auf besondere Weise mithilfe von Audiowalks. Die Mischung aus Schnitzeljagd und Hörspiel ist spannend, interaktiv und informativ.

Im vierten Teil geht es zu den Sternen mit dem „Astro Walk Bremen“. Zwar ohne Audio – dafür aber mit interessanten Fakten, die mittlerweile auch aufs Smartphone geliefert werden.

Was thematisiert der Walk?

Beim „Astro Walk“ wandern die Teilnehmer und Teilnehmerinnen auf den Spuren der Astronomie in der Bremer Innenstadt. Dort lernen sie Kunstwerke und Instrumente der aus deren Geschichte kennen.

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Auf dem „Astro Walk“ erkunden Teilnehmende unter anderem die Armillarsphäre am Neuen Rathaus. H. J. Leune

Seit wann gibt es den „Astro Walk“?

Diese besondere Stadtführung durch die Bremer Innenstadt gibt es bereits seit vielen Jahren. Ins Leben gerufen hat sie Lieselotte Pézsa – und zwar im Jahr 2005. Als Bremen mit Bremerhaven als „Stadt der Wissenschaft“ ausgezeichnet wurde, hatte sie die Idee, die Astronomie-Geschichte der Hansestadt bekannter zu machen. Eines ihrer großen Ziele, die der „Astro Walk“ erfüllen sollte, war, den Bremer Arzt und Astronomen Wilhelm Olbers sowie dessen Freundschaft zu den Astronomen Gauß und Bessel stärker ins Bewusstsein zu rücken – für Einheimische und touristische Gäste gleichermaßen.

Waren es am Anfang vor allem persönlich geführte Touren, die Interessierte auf den „Astro Walk“ lockten, so können diese Gäste seit 2017 nun auch über eine mobile Website der Astronomie-Geschichte folgen.

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Das Bessel-Ei ist ein Denkmal für – sowie eine Hommage an – den bedeutenden Astronomen Friedrich Wilhelm Bessel. H. Lucht

Wie funktioniert die virtuelle Tour?

Ganz einfach: Smartphone aus der Tasche ziehen und auf der mobilen Website die Tour „Astro Walk Bremen“ starten. Per GPS werden Teilnehmer und Teilnehmerinnen zu den jeweiligen Orten geführt – darunter zum Beispiel zum Olbers-Denkmal, zur Gauß-Platte, zu der zwischen dem St.-Petri-Dom und der Glocke versteckten Sonnenuhr von 1619. Und nach Wunsch ist auch ein Besuch eines Museums in der Innenstadt möglich. Wenn jemand zwischendurch feststellt: „Das habe ich noch nie gesehen“ – dann war die Tour ein voller Erfolg.

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Autorenbild Katharina Resmer

Von Katharina Resmer

In bin in Niedersachsen geboren, in Bremen-Nord aufgewachsen, habe in Hamburg zu mir selbst gefunden – und bin nun endlich wieder in der kleineren Hansestadt angekommen, um zu bleiben. Wandern, Fahrradfahren und Tagträumen – all das klappt ganz wunderbar in der neu-alten Heimat.

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