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Fockes kaffee und kultür
Kristina Bumb

„Fockes kaffee & kültür“: Der Name ist Programm

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Neueröffnung des Cafés am Focke-Museum

Fockes kaffee und kultür
Unter einem neuen Betreiber hat das Museumscafé als „Fockes kaffee & kültür“ eröffnet. Kristina Bumb

Das Focke-Museum ist ein tolles Ziel für den Sonntagsausflug. Im Bremer Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte warten spannende Ausstellungen mit zahllosen Bremensien, wechselnde Sonderausstellungen zu Themen aus der Geschichte der Hansestadt, Veranstaltungen, Feste sowie ein 4,5 Hektar großer, malerischer Museumspark. Im Riensberg-Park ist auch das Museumscafé ansässig, das seit Kurzem einen neuen Betreiber hat. „Das Fockes Café ist ein Kleinod“, sagt dieser und hat sich für die kommenden Monate für die jetzt „Fockes kaffee & kültür“ genannte Gastronomie einiges vorgenommen.

Behagliches Fachwerkhäuschen

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Der gemütliche Gastraum des Cafés lädt zum Verweilen ein. Kristina Bumb

Durch ein prachtvolles schmiedeeisernes Tor schlendern die Besucher in den Riensberg-Park und steuern direkt auf ein historisches Gebäudeensemble zu. Auch ein winziges, gemütlichen Fachwerkhaus unter Reet gehört dazu. Dort ist das Museumscafé untergebracht. Der Gastraum ist klein und darum umso behaglicher. Es gibt nur wenige Tische, und die bis zu 35 Gäste sitzen in behaglicher Atmosphäre an großen Fenstern mit Blick auf den Riensberg-Park. Der neue Betreiber, Cengiz Kültür, sorgt dafür, dass es den Besucherinnen und Besuchern an nichts mangelt. „Die Resonanz der Gäste ist bisher sehr schön. Ich bin gespannt, wie es weitergeht“, sagt der frischgebackene Gastwirt, der das Café erst seit November betreibt.

Fockes kaffee und kultür
Das Museumscafé liegt im Riensberg-Park. Dieser steht allen Bremerinnen und Bremern offen. Kristina Bumb

Ein Latte Macchiato oder duftender Lloyd-Kaffee, Kuchen aus der Schnoorkonditorei, Union-Bier, ein Mittagstisch und Frühstück aus regionalen Zutaten: Alle Speisen und Getränke sind von Cengiz Kültür sorgfältig ausgewählt. Bei gutem Wetter wird die Sommerterrasse geöffnet – und noch weit mehr Gäste finden Platz. Außerdem kann das Café für Firmen- und Familienfeiern gebucht werden. „Der Riensberg-Park steht übrigens jedem offen. Man muss dafür nicht das Museum besuchen“, erklärt Cengiz Kültür.

Lesungen, Konzerte, Bilderausstellungen

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Cengiz Kültür ist der neue Betreiber des Museumscafés. Kristina Bumb

Der Name des neuen Betreibers passt perfekt zu dem kleinen, feinen Café an der Schwachhauser Heerstraße. Denn der Nachname „Kültür“ heißt ins Deutsche übertragen ganz einfach „Kultur“. „Ich arbeite zurzeit ein Veranstaltungsprogramm aus. Es soll zum Beispiel Lesungen mit musikalischer Begleitung und kulinarischen Genüssen geben oder Konzerte in Wohnzimmeratmosphäre“, sagt er. Bilderausstellungen mit Arbeiten lokaler Kreativer kommen noch dazu. Es ist also kein Wunder, dass das Café nun offiziell „Fockes kaffee & kültür“ heißt.

Gastronom ist Cengiz Kültür übrigens nur zufällig geworden. Eigentlich war er als Kameramann bei einem Bremer Fernsehsender tätig. „Ich wurde angesprochen, ob ich mir vorstellen kann, das Café zu übernehmen. Da konnte ich nicht nein sagen. Ich dachte: Wenn nicht jetzt, wann dann?“, schildert er die berufliche Wende in seinem Leben. Mit viel Elan hat er sich in die Gastronomie eingearbeitet. „Es steckt jede Menge Organisatorisches im Hintergrund, von dem die Gäste natürlich nichts merken. Aber es macht mir viel Spaß, ein Gastgeber zu sein“, sagt er.

Weitere Informationen und Kontaktdaten finden Interessierte online.

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Autorenbild Kristina Bumb

Von Kristina Bumb

Als Reporterin komme ich viel rum in Bremen und umzu. Die Geschichten von Land und Leuten, die mir dabei begegnen, finde ich immer wieder spannend.

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