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Werbegemeinschaft Peterswerder
Werbegemeinschaft Peterswerder

25 Jahre Werbegemeinschaft Peterswerder und Umzu e.V.

Da, wo Werder Bremen zu Hause ist

Seit 25 Jahren gibt es die Werbegemeinschaft Peterswerder und Umzu e.V., deren Mitglieder sich für die Steigerung der Attraktivität des Ortsteils engagieren. Viele junge Familien leben inzwischen in Peterswerder. „Sie sollen sich hier wohlfühlen“, sagt die Vereinsvorsitzende Christine Fahrner, die sich von Beginn an für ihren Ortsteil einsetzt.

Alles begann in einer Kneipe in Peterswerder

Vorstand der Werbegemeinschaft Peterswerder
Der Vorstand der Werbegemeinschaft Peterswerder (v.l.): Christine Fahrner (Vereinsvorsitzende), Stefan Brand (Kassenwart) und Gudrun Winkelmann (Schriftführerin). Werbegemeinschaft Peterswerder

„Angefangen hat alles 1999 in einer Kneipe hier in Peterswerder“, erinnert sich Christine Fahrner lachend. Sie waren damals zu sechst – mit vielen Ideen im Kopf. Doch um einen Verein zu gründen, bedurfte und bedarf es auch heute noch sieben Personen. Einer oder eine fehlte. „Jemand in der Kneipe bekam unser Problem mit und unterschrieb kurzentschlossen die Vereinsgründung“, erzählt Christine Fahrner die Gründungsanekdote. Dank dieses netten Menschen, der bis heute unbekannt bleibt, konnte die Werbegemeinschaft Peterswerder Hamburger Straße e.V. starten.

In den Anfängen drehte sich noch alles um eben diese Hamburger Straße. Dort waren die meisten Unternehmen ansässig. „Inzwischen hat sich das etwas geändert“, sagt die heutige Vereinsvorsitzende, die ihre Vereinsarbeit zunächst als Schriftführerin begann. „Heute haben wir auch einige Mitglieder, die hinter den Ortsteilgrenzen ansässig sind“, so Christine Fahrner. Aus diesem Grund wurde der Verein kürzlich in Werbegemeinschaft Peterswerder und Umzu e.V. umbenannt.

Rund 50 Unternehmen aus den Bereichen Handwerk, Einzelhandel und Dienstleistung zählen zurzeit dazu. Das sicherlich weitaus bekannteste Vereinsmitglied ist Werder Bremen.

Musik, Tanz, Wein und gutes Essen

Beim „Brommy-Fest“ sitzen viele Personen auf Bänken auf einer grünen Wiese und klatschen Beifall
Das traditionelle „Brommy-Fest“ lockt jährlich Tausende Gäste an. Werbegemeinschaft Peterswerder

„Wann unser ,Brommy-Fest‘ stattfindet, das hängt vom Werder-Spielplan ab“, sagt Christine Fahrner. Es sei aber immer das erste oder zweite Wochenende im September. Seit 2002 lockt es bis zu 5000 Besucherinnen und Besucher nach Peterswerder. Was vor 22 Jahren als kleine Werbeaktion anfing, ist heute ein etabliertes Fest, das die Menschen zusammenbringt.

Bunt und fröhlich geht es an diesem Wochenende im Herbst auf dem Brommy-Platz zu, wenn Musik in der Luft liegt sowie Künstlerinnen und Künstler die unterschiedlichsten Darbietungen präsentieren. Auch Musikschüler und -schülerinnen finden hier den entsprechenden Rahmen, um ihr Erlerntes dem Publikum zu zeigen. Kurz: Ein Tag voller Aufregung, Spaß und Abwechslung für Jung und Alt. Neben Musik und kulinarischer Versorgung gibt es viele Highlights für die Kleinen: Torwandschießen, Geschicklichkeitsspiele, Schminken und die Losbude sorgen für eine Menge Spaß bei den Kids. Und wenn die Kinder glücklich sind, dann können auch die Eltern das Fest genießen. „Das ,Brommy-Fest‘ ist nach dem Brommy-Platz benannt worden, weil dies der Veranstaltungsort ist“, erklärt Christine Fahrner die Namensgebung. Der Name des Platzes geht wiederum auf den Konteradmiral Karl Rudolf Brommy zurück. Er war von 1849 bis 1853 Oberbefehlshaber der Reichsflotte. Die Straßen in Peterswerder wurden Anfang des 19. Jahrhunderts angelegt. Das Viertel ist bekannt für seine schönen Altbremer Häuser.

Einnahmen für einen guten Zweck

Das „Brommy-Fest“ ist ein fester Termin im Kalender der Menschen in Peterswerder. Es ist mehr, als nur bei einem Getränk mit netten Menschen zu plaudern. Laut Fahrner hat es ein wenig den Charakter einer Spendengala. „Alle Einnahmen gehen jedes Jahr an gemeinnützige Projekte“, sagt die Vereinsvorsitzende, der dies eine Herzensangelegenheit ist. Im letzten Jahr wurden die Erlöse in Höhe von 1500 Euro an die Bremer Suppenengel e.V. gespendet. Im Jahr davor ging das Geld an das Trauerland Zentrum für trauernde Kinder und Jugend e.V. und in einem anderen Jahr an die Bremer Klinikclowns. Im Laufe der Zeit wurden so viele weitere Projekte unterstützt.

Immer steht auch ein Schirmherr oder eine Schirmherrin dem „Brommy-Fest“ zur Seite. Dabei handelt es sich jedes Jahr um eine andere bekannte Bremer Persönlichkeit. Bisher waren darunter Thomas Schaaf von Werder Bremen, Krimiautor Dr. Jürgen Alberts und Dirk Böhling, Moderator bei Radio Bremen.

2024 sollen die Einnahmen in die Obdachlosenhilfe fließen. Das Projekt „Dein Festmahl“ stellt neben Essen für obdachlose Menschen auch ärztliche Betreuung bereit und bietet die Möglichkeit eines Friseurbesuchs. Wer die Schirmherrschaft dafür übernimmt, wird noch nicht verraten.

Broschüre über Peterswerder gibt guten Einblick

Wer mehr über die Kaufleute und Dienstleistenden in Peterswerder erfahren will, bekommt in einer Broschüre einen guten Einblick in das Angebot vor Ort. Einmal im Jahr – pünktlich zum „Brommy-Fest“, wird diese Broschüre neu aufgelegt. „Darin präsentieren sich unsere Mitglieder und berichten über Neuigkeiten und Veränderungen aus dem Ortsteil“, erzählt die Vereinsvorsitzende. Verteilt wird die Broschüre auf dem „Brommy-Fest“. Außerdem liegt sie später auch in den Geschäften zur Mitnahme aus.

Autorin: Daniela Conrady

Mehr Informationen gibt es auf der Internetseite der Werbegemeinschaft Peterswerder.

Dieser Beitrag ist Teil unseres Themenspecials „Vereine in Bremen“. Sind Sie interessiert an mehr Artikeln dieser Art? Schauen Sie sich unsere Sammlung von Beiträgen rund ums Thema an.

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Von adn_admin

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