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Kontaktlos Bezahlen
Sparkasse Bremen

Spitzenreiter beim kontaktlosen Bezahlen

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Bremer nutzen die neue Technologie im bundesweiten Vergleich am häufigsten

Bremen ist Spitzenreiter – und zwar beim kontaktlosen Bezahlen! 39 Prozent aller Kundinnen und Kunden bezahlen in Bremen in den Geschäften mit dem mobilen Bezahlsystem. Das sind mehr als in Berlin und in anderen deutschen Städten. Das Bezahlverfahren wird gut angenommen – Prognose steigend.

„Anfang 2017 haben wir das kontaktlose Bezahlen eingeführt“, erzählt Sabrina Gerkens von der Sparkasse Bremen. „Alle Sparkassen-Cards (Debitkarten), die seitdem herausgegeben wurden, sind dafür qualifiziert. Erkennbar ist das anhand eines Symbols auf den Karten, ähnlich dem Wlan-Symbol.“

Bargeld
2018 haben erstmals mehr Menschen in Deutschland mit Karte statt mit Bargeld bezahlt. Foto: Pexels

Kontaktlos – das bedeutet: Die Karte muss nicht mehr in das Bezahlterminal gesteckt werden. Stattdessen legt man sie einfach obendrauf oder hält sie seitlich daran. Auch eine Pin-Eingabe ist nicht immer nötig – erst ab Beträgen von mehr als 25 Euro. Eine Gefahr sieht Gerkens darin nicht: „Zum einen wird sicherheitshalber in unregelmäßigen Abständen auch bei kleineren Beträgen eine Pin abgefragt. Zum anderen sind die 25 Euro mitversichert, wenn die Karte unverzüglich gesperrt wird – sie werden also erstattet, falls die Karte gestohlen und damit bezahlt wird. „Abgesehen davon ist meist jede Handtasche mehr wert, das Risiko hält sich also in Grenzen.“

Geschäfte machen den neuen Trend mit. Es gibt kaum noch Unternehmen, bei denen das kontaktlose Bezahlen nicht möglich ist. „Es ist eine Zeitersparnis, die dadurch entsteht – kontaktloses Bezahlen geht einfach schneller“, sagt Sabrina Gerkens. „Gleichzeitig ist es aber auch ein Hygienefaktor.“

Erstmals mehr Karten- als Bargeldzahlungen in Deutschland

Dass Bremen deutschlandweiter Spitzenreiter beim kontaktlosen Bezahlen ist, freut die Produktmanagerin natürlich sehr. Es wurde aber auch viel dafür getan, wie sie betont: „Wir haben die Händler direkt angesprochen. Das hat sich ausgezahlt.“

Deutschland, das lange Zeit als „Bargeldland“ galt, lernt nach und nach die Vorzüge der Kartenzahlung kennen. „2018 gab es bundesweit mit 52 Prozent erstmals mehr Karten- als Barzahlungen“, betont Gerkens. „In anderen Ländern wie den USA oder auch in Skandinavien ist das längst Normalität.“

Während sich die Kartenzahlung immer mehr durchsetzt, steht das Zahlen per Smartphone noch am Anfang dieser Entwicklung. „Wir haben auch eine App, auf die man seine Giro- und Kreditkarten laden und dann direkt mit dem Handy zahlen kann – ebenfalls kontaktlos“, erklärt Gerkens. „Hier sind die Menschen noch etwas vorsichtiger, sie vertrauen dem Smartphone in Sachen Sicherheit noch nicht zu 100 Prozent. Aber ich bin mir sicher, dass sich auch diese Methode durchsetzen wird – es dauert halt nur ein bisschen länger als in anderen Ländern.“

Übrigens: Auch beim „SummerSounds“ am 9. und 10. August gibt es wieder die Möglichkeit, kontaktlos zu bezahlen. Weitere Infos zu dem Event findet ihr hier.

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Autorenbild Alena Staffhorst

Von Alena Staffhorst

Egal, ob im Bürgerpark, am Werdersee oder im Blockland – ich bin am liebsten in Laufschuhen oder auf dem Rennrad unterwegs.

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