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Lange Nacht der Museen Bremen
Ingo Wagner

„Lange Nacht der Museen Bremen“: Ein kulturelles Highlight

30 Museen, 250 Veranstaltungen und unzählige Erlebnisse

Eine Nacht, 30 Museen, sechs Stunden Kulturgenuss: Am Samstag, 25. Mai 2024, können Kulturbegeisterte von 18 Uhr bis Mitternacht die „Lange Nacht der Museen“ in Bremen und Bremen-Nord erleben. Ob Führungen, Blicke in Depots, Konzerte, Kunst-Performances, Familienprogramme oder Escape Rooms – für alle ist etwas Passendes dabei.


Zauberhafte Wesen, „Hamlet“ im Schnelldurchlauf und Slam-Poetry

Lange Nacht der Museen Bremen:
Im Gerhard-Marcks-Haus gibt es unter anderem eine Performance der Gassi Gäng. Christiane Nupnau-Herde

Das Programm der „Langen Nacht der Museen“ ist dabei so vielseitig wie die hiesige Museumslandschaft und hält so manche Überraschung bereit. Im Gerhard-Marcks-Haus begegnen Besucherinnen und Besucher zauberhaften Wesen, die scheinbar zufällig auftauchen und zum Mitmachen animieren. Dahinter verbergen sich die Streetperformer Gassi Gäng. Wer „Hamlet“ in kompakter Form erleben möchte, kann dies bei einem 30-minütigen Crashkurs der Bremer Shakespeare Company tun. Sadaf Zahedi bringt mit ihrer Slam-Poetry die lyrische Tradition Afghanistans in die Ausstellung „Faszination Höhle“ in den Museen Böttcherstraße.

Escape Room, Kurrentschrift und kreatives Malen

Im Schulmuseum können Interessierte das Schreiben in alter Kurrentschrift erlernen, während in der Weserburg Monotypien zum Mitnehmen entstehen. Im Dom-Museum fordert ein Escape Room die Kombinationsgabe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer heraus.

„Lange Nacht der Museen“: Einblicke hinter die Kulissen und Führungen

Lange Nacht der Museen Bremen: Universum
In der Science-Show „Pi x Schnauze“ im Universum erleben Gäste anhand lustiger Experimente, wie verblüffend einfach Mathematik sein kann – und wo man sie überall findet. Universum Bremen

Viele Häuser bieten Führungen und Blicke hinter die Kulissen an. Das Focke-Museum zeigt beispielsweise, wie ein Museumsumbau organisiert wird, während das Übersee-Museum im Insektenmagazin faszinierende Einblicke bietet. Der Holzschnitt-Künstler Henrique Lemes präsentiert in der Lichthof Kunstfabrik seine Werke und erklärt deren Entstehung.

Die Ausstellung „Wild! Kinder – Träume – Tiere – Kunst“ in der Kunsthalle lädt zu Führungen und Workshops ein. Das Universum begeistert zudem mit der humorvollen Science-Show „Pi x Schnauze“, die die Mathematik spielerisch näherbringt.

Mobil mit dem Fahrrad

Lange Nacht der Museen Bremen:
Kurzführungen, Druck-Mitmachstationen, Musik im und vor dem Museum – die „Lange Nacht“ in der Weserburg bietet ein abwechslungsreiches Programm für Klein und Groß. Lukas Klose

Passend zum Themenjahr „FAHRRAD!ja24 – Bremen bewegt dich“ gibt es zahlreiche Programmpunkte rund um den Drahtesel. Die Oldenburger Band Nakamarra tritt zum Beispiel auf der mobilen Fahrradbühne „Velostage“ auf, während die Hochschule der Künste zum Testen ihrer selbst entwickelten Lastenräder einlädt. Der ADFC Bremen bietet kostenlose Rikscha- und Tandemfahrten sowie Lastenrad-Transporte an. Außerdem können die WK-Bikes in dieser Nacht erstmals eine halbe Stunde lang kostenlos genutzt werden.

Barrierefreie Angebote

Zudem gibt es für Menschen mit Seh- oder Höreinschränkungen spezielle Angebote. Tastführungen im Gerhard-Marcks-Haus, der Kunsthalle und den Museen Böttcherstraße ermöglichen das Erspüren von Kunstwerken. Im Übersee-Museum und im Wilhelm Wagenfeld Haus können Besucherinnen  und Besucher Designobjekte ertasten. Führungen in Gebärdensprache werden ebenfalls angeboten.

Das vollständige Programm sowie alle weiteren Informationen zur Veranstaltung am 25. Mai 2024 sind auf der Website der „Langen Nacht der Museen Bremen“ zu finden. Dort lässt sich aus über 250 Aktionen eine individuelle Museumstour zusammenstellen. Eintrittsbänder, die auch als Fahrkarte gelten, sind  in den beteiligten Museen, der Bremen-Information Böttcherstraße und weiteren Verkaufsstellen erhältlich.

Autorenbild Linda Bussmann

Von Linda Bussmann

Ich bin eine waschechte Ostfriesin und überzeugte Norddeutsche. Vor vielen Jahren zog es mich in die Hansestadt. Bremen ist seitdem meine zweite Heimat geworden.

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