Deutsches Sportabzeichen in Bremen absolvieren
Pixabay

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein idealer Selbsttest

Ein Beweis der eigenen Fitness

Veranstaltungen abgesagt, Kinos dicht, Restaurants abgeriegelt, Fitnessstudios geschlossen – in dieser neuen Corona-Realität zieht es die Bremerinnen und Bremer zunehmend raus in unsere schöne Natur. Ob Walken, Joggen, Inlineskaten oder Fahrradfahren: So manch einer von uns hat plötzlich seine sportliche Seite entdeckt. Wäre doch schön, wenn wir am Ball bleiben, oder? Warum sich nicht also ein neues Ziel setzen, wie zum Beispiel das Deutsche Sportabzeichen  zu absolvieren?

Was ist das Deutsche Sportabzeichen?

„Im Endeffekt handelt es sich dabei um ein Leistungsabzeichen des Deutschen Olympischen Sportbundes“, erläutert Daniel Fangmann, Koordinator für Breiten-, Gesundheits- und Leistungssport beim Landessportbund Bremen (LSB). „Viele Menschen benötigen es für Bewerbungen – beispielsweise in der Schule für den Sport-Leistungskurs, bei der Polizei oder auch beim Zoll. Allerdings dient das Deutsche Sportabzeichen auch dazu, den eigenen Fitnessstand zu erkennen. Insbesondere für Jugendliche hat das Ganze auch einen gewissen Wettkampfcharakter.“

Folgende Bereiche deckt das Sportabzeichen ab:

  • Koordination
  • Kraft
  • Ausdauer
  • Schnelligkeit

Wie bereite ich mich auf das Sportabzeichen vor?

In Bremen gibt es unterschiedliche Wege, sich auf das Deutsche Sportabzeichen vorzubereiten. „Wir haben zahlreiche Vereine, die das anbieten und zusätzliche Vorbereitungskurse auf die Beine stellen“, erzählt Daniel Fangmann. „Da kann sich dann jeder aussuchen, was er gern machen will: beispielsweise Standweitsprung oder Medizinballweitwurf. Die jeweilige Disziplin muss dann spezifisch trainiert werden.“ Auch privat kann man sich gut vorbereiten – trotz Kontaktsperren und Einschränkungen, wie wir sie während der Corona-Krise kennengelernt haben.

Wie kann ich trotz der Corona-Einschränkungen trainieren?

Private Vorbereitung kann so einfach sein: Joggingschuhe an und raus in den Bürgerpark. Das funktioniert allein, zu zweit, aber auch mit Kindern. „Das Schöne ist ja, dass das Sportabzeichen von sehr vielen Familien gemeinsam gemacht wird“, sagt Daniel Fangmann. „Da schnappt man sich also einfach alle Mitglieder und geht gemeinsam laufen.“ Und gerade, weil aktuell alle aufgrund von Homeoffice und Schulschließungen so viele Stunden zu Hause verbringen, stellt es einen besonderen Anreiz dar, eine Distanz zu laufen, für die man sich vorher nie die Zeit genommen hatte.

Deutsches Sportabzeichen in Bremen absolvieren - Joggen als Vorbereitung
Zur Vorbereitung für das Deutsche Sportabzeichen kann man jederzeit Joggen gehen. Pixabay

„Online gibt es jede Menge Möglichkeiten, seine Strecke abzuschätzen. Zudem stehen und standen viele Leute sowieso die ganze Zeit mit ihren Sportvereinen in Kontakt, die Hilfestellung geben“, berichtet Fangmann. Auch andere Disziplinen kann man übrigens gut zu Hause trainieren. „So ein Medizinball wiegt zwei Kilo – da findet sich sicherlich eine Alternative. Das Einzige, was man dann noch braucht, ist eben Platz. Den gibt es im heimischen Garten oder im öffentlichen Park.“ Und die Außensportanlagen in Bremen stehen den Menschen nun auch wieder zur Verfügung.

Wo kann ich das Sportabzeichen absolvieren?

Das geht direkt bei den Sportvereinen oder mittlerweile auch wieder direkt über den LSB. „In den vergangenen Wochen waren uns allen aufgrund der Kontaktbeschränkungen natürlich die Hände gebunden. Aber wir kehren nun langsam zur Normalität zurück und führen die ersten Abnahmen durch“, erzählt Daniel Fangmann erfreut. „Wir halten alle Interessierten auf unserer Website über den aktuellen Stand und die Termine auf dem Laufenden.“

Das könnte Sie auch interessieren

Autorenbild Katharina Resmer

Von Katharina Resmer

In bin in Niedersachsen geboren, in Bremen-Nord aufgewachsen, habe in Hamburg zu mir selbst gefunden – und bin nun endlich wieder in der kleineren Hansestadt angekommen, um zu bleiben. Wandern, Fahrradfahren und Tagträumen – all das klappt ganz wunderbar in der neu-alten Heimat.

Mehr Artikel von Katharina