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Geteiltes Motiv mit modernen und historischen Bremer Stadtansichten; zentraler Schriftzug „Viele Stärken, ein Land“ zum WFB-Kurzfilmwettbewerb 2026.
Manja Herrmann

WFB-Kurzfilmpreis 2026: „Viele Stärken – ein Land“

Bremens Stärken in Szene setzen und einen der drei WFB-Kurzfilmpreise gewinnen

Blick in den Kinosaal der Schauburg Bremen mit Publikum in roten Kinosesseln; auf der Leinwand ist der Schriftzug „WFB-Kurzfilmpreis“ zu sehen.
Unter dem Motto „Viele Stärken – ein Land“ sind Animateurfilmende in diesem Jahr aufgerufen, die Stärken und besonderen Charaktereigenschaften ihrer Stadt beziehungsweise ihres Bundeslandes in einem Kurzfilm zu präsentieren. Manja Herrmann

Im Rahmen des „Bremer Filmfests“ wird auch in diesem Jahr wieder der WFB-Kurzfilmpreis 2026 verliehen. Das Bundesland Bremen ist dieses Jahr Gastgeber der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit. Dassend dazu steht der Preis unter dem Motto „Viele Stärken – ein Land“. Die WFB (Wirtschaftsförderung Bremen) lädt Filmschaffende, Kreative und alle, die Lust auf bewegte Bilder haben, ein, ihre persönlichen Eindrücke und Geschichten über Bremen und Bremerhaven mit Bezug auf die Wiedervereinigung in einem zweiminütigen Film zu erzählen. Bis zum 28. Februar 2026 können sie ihre Beiträge einreichen.

Was zeichnet Bremen aus?

Das diesjährige Motto fordert die Filmschaffenden auf, sich mit den Stärken ihres Bundeslandes auseinanderzusetzen. „Was macht Bremen und Bremerhaven einzigartig? Worin sind wir besonders gut?“, fragt Marc Sifrin nach, der verantwortlich für die Festivalkoordination ist. Auf die individuellen Blickwinkel auf Branchen, Forschungsschwerpunkte und Charaktereigenschaften kommt es an. Ist die Wissenschaft Bremens besondere Stärke? Oder ist es die Logistik als zweitgrößter deutscher Seehafen? Und welche Rolle spielt eigentlich die hanseatische Gelassenheit? „Wir sind sehr gespannt darauf, was die Menschen für Ideen haben – und wie sie diese filmisch in Szene setzen werden“, sagt Marc Sifrin.

Von besonderen Orten und persönlichen Erlebnissen

Kinoleinwand mit grün-blauem Hintergrund und dem Schriftzug „Mein Bremen ist echt.“; Zuschauerinnen und Zuschauer sitzen im dunklen Saal.
„Mein Bremen ist echt“ lautete das Motto 2025. Manja Herrmann

Seit 2023 gibt es den WFB-Kurzfilmpreis, den die Wirtschaftsförderung Bremen initiiert hat und dessen Ziel es ist, die Vielfalt des Bundeslandes greifbar zu machen. „Die Filme liefern uns ein Gefühl dafür, wie die Bremerinnen und Bremer ihre Stadt beziehungsweise ihr Bundesland sehen“, erklärt der Festivalkoordinator. „Denn sie bieten nicht nur neue Perspektiven auf bekannte Orte und Alltägliches, sondern geben auch Einblicke in persönliche Erlebnisse und Erfahrungen.“ Wie „echt“ ihr Bremen ist, zeigen die Gewinnerfilme des letzten Jahres zum Thema „Mein Bremen ist echt“.

Teilnahme erwünscht

Lust auf einen Videodreh bekommen? Gefragt ist die Sicht von Amateurfilmerinnen und -filmern auf das kleinste Bundesland Deutschlands in eigenen Worten und Bildern – ganz gleich ob einheimisch, zugezogen, pendelnd oder besuchend. „Der Kreativität und dem Genre sind dabei keine Grenzen gesetzt“, sagt Marc Sifrin. „Nur die Authentizität und der Spaß zählen.“ Auch fiktionale Geschichten sind neben Dokumentationen erwünscht.

Gruppenfoto von Teilnehmenden und ausgezeichneten Filmschaffenden auf einer Bühne vor einer Leinwand mit der Aufschrift „Danke fürs Mitmachen“.
Im Kino Schauburg Bremen findet die jährliche Preisverleihung des WFB-Kurzfilmpreises statt – in
diesem Jahr am 16. April.
Manja Herrmann

Schulklassen und Studierende können genauso mitmachen wie Seniorinnen und Senioren. Alle Teilnehmenden haben die Chance auf den Jury-, den Online-Publikums- oder den Kino-Publikumspreis. Darüber hinaus können sie bei verschiedenen Angeboten sowie Workshops rund um das Filmfest mit von der Partie sein und sich mit vielen anderen filmbegeisterten Menschen austauschen und vernetzen.

The winner is …

Am 16. April 2026 findet im Kino Schauburg Bremen die Preisverleihung statt. „Der Jury-Preis ist mit 1.500 Euro dotiert“, sagt Marc Sifrin. Ein Online-Voting entscheidet über die Vergabe der zweiten Auszeichnung, dem Online-Publikumspreis, der mit 1.000 Euro ausgelobt wird. Über weitere 500 Euro kann sich die Gewinnerin oder der Gewinner des Kino-Publikumspreises freuen. Wer diesen erhält, darüber stimmt das Publikum vor Ort bei der Preisverleihung ab. „Eine Auswahl der eingereichten Filme gibt es für das Online-Voting vorab im Internet zu sehen“, erklärt der Festivalkoordinator weiter – er ist schon sehr gespannt auf die Ideen der Filmschaffenden.

Autorin: Daniela Conrady

Weitere Informationen zum WFB-Kurzfilmpreis gibt es auf der Seite des „Filmfests Bremen“.

Von adn_admin

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