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Hände einer älteren Person werden von Händen einer jüngeren Person gehalten und zusammen umfassen sie eine Rose, Symbolbild für Sterbebegleitung
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Sterbebegleitung in Bremen: Informationsnachmittag in der Stadtteilfiliale Neustadt

Wie kann Begleitung am Lebensende gelingen?

Rebecca Griksch vom ambulanten Hospizdienst der Bremischen Schwesternschaft des Roten Kreuzes
Rebecca Griksch von der Bremischen Schwesternschaft klärt über das Thema Sterbebegleitung auf. Rebecca Griksch

Sterben gehört zum Leben – und ist dennoch ein Thema, über das im Alltag oft nur wenig gesprochen wird. Was brauchen Menschen in ihrer letzten Lebensphase? Wie können Angehörige unterstützt werden? Und welche Rolle können ehrenamtliche Sterbebegleiterinnen und Sterbebegleiter dabei übernehmen? Ein Informationsnachmittag in der Stadtteilfiliale Neustadt der Sparkasse Bremen gibt am Mittwoch, 7. Oktober 2026, Einblicke in eine Aufgabe, bei der vor allem Zeit, Aufmerksamkeit und Mitgefühl zählen.

Von 16 bis 18 Uhr informiert Rebecca Griksch über die ehrenamtliche Sterbebegleitung. Sie ist Koordinatorin des ambulanten Hospizdienstes der Bremischen Schwesternschaft vom Roten Kreuz. Die Veranstaltung richtet sich sowohl an Menschen, die sich grundsätzlich über das Thema informieren möchten, als auch an Interessierte, die sich ein eigenes Engagement vorstellen können.

Zeit schenken, zuhören und Angehörige entlasten

Ambulante Hospizarbeit setzt dort an, wo schwerkranke und sterbende Menschen leben. Ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter kommen beispielsweise nach Hause, in Pflegeeinrichtungen oder ins Krankenhaus. Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Bedürfnisse der Menschen am Lebensende und ihrer Angehörigen.

Beim Hospizdienst der Bremischen Schwesternschaft übernehmen geschulte Ehrenamtliche diese Begleitung. Sie sind Ansprechpersonen für Ängste, Sorgen und Fragen, schenken Zeit und können Angehörige entlasten. Pflegerische Aufgaben gehören dagegen nicht zu ihrer Tätigkeit.

Wie wichtig eine gute Vorbereitung auf diese besondere Aufgabe ist, zeigt auch die Ausbildung des Hospizdienstes: Themen sind unter anderem der würdevolle Umgang mit Sterben und Tod, die Auseinandersetzung mit der eigenen Sterblichkeit, die Kommunikation mit Sterbenden und ihren Angehörigen sowie das Abschiednehmen.

Informationsnachmittag bietet Raum für persönliche Fragen

Sterbebegleitung im Hospiz
Bei dem Informationsnachmittag in der Stadtteilfiliale Neustadt bleibt viel Raum für persönliche Fragen. Freepik.com/Rawpixel.com

Doch was bedeutet Sterbebegleitung ganz konkret? Welche Situationen erleben Ehrenamtliche? Was sollten Menschen mitbringen, die sich in diesem Bereich engagieren möchten? Und wie geht man mit den eigenen Gefühlen um, wenn Abschied und Tod Teil einer ehrenamtlichen Aufgabe werden?

Um solche Fragen geht es beim Informationsnachmittag in der Stadtteilfiliale Neustadt. Rebecca Griksch bringt dafür viel Erfahrung aus der Hospizarbeit mit. Sie ist Kinderkrankenschwester sowie Palliative-Care-Fachkraft und leitet als Koordinatorin den ambulanten Hospizdienst der Bremischen Schwesternschaft.

Die Teilnahme am Informationsnachmittag ist unverbindlich. Neben Informationen zur ehrenamtlichen Sterbebegleitung soll ausdrücklich Zeit für Austausch und persönliche Fragen bleiben.

Sterben und Vorsorge offen zum Thema machen

Der Informationsnachmittag ist zugleich Teil eines Veranstaltungsangebots der Stadtteilfilialen der Sparkasse Bremen, das auch Themen aufgreift, mit denen sich viele Menschen lieber frühzeitig als erst im Ernstfall beschäftigen möchten.

Dazu passt eine weitere Veranstaltung im Oktober: Am Dienstag, 27. Oktober 2026, spricht Rechtsanwalt und Notar Dr. Daniel Combé von 18.30 bis 20 Uhr in der Stadtteilfiliale Horn-Lehe über „Vorsorgevollmacht & Testament: Was passiert, wenn nichts passiert?“. Dabei geht es unter anderem darum, wer Entscheidungen treffen darf, wenn ein Mensch selbst dazu nicht mehr in der Lage ist, was eine Vorsorgevollmacht regeln kann und welche Folgen die gesetzliche Erbfolge hat.

Der Informationsnachmittag „Sterbebegleitung – Wie geht das?“ findet am Mittwoch, 7. Oktober 2026, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtteilfiliale Neustadt der Sparkasse Bremen, Pappelstraße 100, statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: „Sterbebegleitung – wie geht das?“.

Rebecca Griksch vom ambulanten Hospizdienst der Bremischen Schwesternschaft des Roten Kreuzes
Sterbebegleitung- wie geht das?

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die mehr über die ehrenamtliche Sterbebegleitung erfahren oder sich ein Engagement in diesem Bereich vorstellen können.

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In dem Vortrag „Vorsorgevollmacht & Testament“ geht es um zwei Themen, die jeden von uns betreffen können – unabhängig vom Alter und vom Vermögen.

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Von Sarah Meyer

Als waschechtes Küstenkind liebe ich alles, was der Norden zu bieten hat. Vor einigen Jahren zog es mich von der Wurster Nordseeküste in die Hansestadt – und jetzt schlägt mein Herz für die Weser.

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