Meine Favoriten

Altersgerechtes Wohnen
Pixabay

Wie will ich später wohnen?

Artikel merken

Von der Putzhilfe bis zum altersgerechten Umbau von Immobilien

Die Herausforderungen ändern sich im Lauf des Lebens. Auch wenn der Weg in den dritten Stock mit dem Wochenendeinkauf unter dem Arm momentan noch keine Hürde darstellt, kann dieselbe Situation in einigen Jahrzehnten Probleme verursachen.

Ideal ist es, sich rechtzeitig zu überlegen, welche Hindernisse sich in späteren Lebensabschnitten ergeben können und wie man mit diesen umgeht. Dabei gibt es drei Möglichkeiten, sich das Leben leichter zu machen: Hilfe im Alltag, Umbau der eigenen vier Wände oder Umzug in eine altersgerechte Immobilie.

Hilfe im Alltag

Wenn der Alltag mühsam wird, muss nicht immer gleich der ganz große Wandel her. Oft reicht es, an einigen Stellschrauben zu drehen und einzelne Aufgaben auszulagern. Eine große Hilfe ist oftmals eine Putzkraft, die im Haushalt hilft. Der Aufgabenbereich ist oft flexibel verhandelbar: vom Staubwischen über das Fensterputzen bis hin zum Einkaufen. Um schwere Lebensmittel nach Hause zu bekommen, bieten sich mittlerweile auch die Lieferdienste verschiedener Supermärkte an. Auch außerhalb der eigenen vier

Hausarbeit
Foto: Pixabay

Wände ist je nach Grundstücksgröße viel zu tun: Ein Gärtnerservice kann Unterstützung bei der teils anstrengenden Arbeit in der eigenen grünen Oase bieten. Und wer vom Bügeln Rückenschmerzen bekommt, kann diese Arbeit an eine Wäscherei delegieren. Serviceanbieter mit diesen Diensten finden sich meist ganz in der Nähe.

Optimierung des eigenen Zuhauses

Hindernisse im Haushalt lassen sich meist durch verschiedene Maßnahmen beseitigen. Schnell zu erledigen sind zum Beispiel Sitzerhöhungen für Stühle, Sofas und Toiletten sowie erhöhte Matratzen, um das Aufstehen zu erleichtern. Festgeklebte Teppiche und Fußabtreter können keine Stolperfallen mehr werden. Hilfsmittel wie ein Rollator oder ein Greifer zum Aufheben sollten immer griffbereit an den passenden Stellen stehen. Für anderes kann ein Umbau in Betracht gezogen werden.

Rollator, barrierefrei
Foto: Pixabay

Mögliche Maßnahmen für ein barrierefreies Wohnen:

  • Ebenerdiger Zugang zum Haus
  • Rampen für Rollstuhl oder Rollator
  • Beleuchtete Treppenstufen mit rutschfester Beschichtung, durchgängige Handläufe
  • Treppenlift oder Aufzug
  • Türen verbreitern, Türschwellen senken
  • Bodentiefe Dusche mit Haltegriffen
  • Gute Beleuchtung, gegebenenfalls mit Bewegungsmelder
  • Handläufe an den Wänden
  • Hilfreiche Technik wie etwa automatische Rollläden oder ein höhenverstellbares Bett

Die Sparkasse Bremen bietet zu den Themen „Finanzierung eines Umbaus“ und „Förderkredite“ die Möglichkeit eines unverbindlichen Beratungsgesprächs an.

Umzug in eine altersgerechte Immobilie

Wenn Umbaumaßnahmen im eigenen Zuhause zu aufwendig wären, ist womöglich ein Umzug in eine altersgerechte Immobilie die perfekte Lösung – entweder in der Nähe von Verwandten oder im gewohnten Umfeld. Beispielsweise kann eine Wohnung in einer gemietet oder gekauft werden. Dort ist bereits alles auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet. Oftmals werden dabei viele zusätzliche Dienstleistungen angeboten: ein Hausnotruf für Notfälle, Putzkräfte und ein Speiseplan mit frisch

Altersgerechtes Wohnen
Foto: Pixabay

zubereiteten Gerichten. Gärtnereien kümmern sich um die meist gemeinschaftlich genutzten Grünanlagen. So können Bewohnerinnen und Bewohner einen Spaziergang durch den Garten genießen, ohne selbst Unkraut jäten zu müssen. Zu unterscheiden ist zwischen selbstständigem Leben mit zusätzlichem Service im Haus und einem betreuten Wohnen. Dieses umfasst zusätzlich eine vollständige Versorgung mit Pflegedienst.

Neben dem Service ist ein weiterer Vorteil vom Leben in einer Seniorenresidenz oder im betreuten Wohnen die Gesellschaft. Auch wer allein lebt, kann sich an Gemeinschaftsaktivitäten wie Spieleabenden oder einem Klönschnack bei Kaffee und Kuchen beteiligen. Die Sparkasse Bremen berät zu allen Fragen rund um Immobilien.

Das könnte Sie auch interessieren

Autorenbild Alena Mumme

Von Alena Mumme

Ich bin Tagenbaren – meine Eltern und Großeltern sind also wie ich in Bremen geboren und aufgewachsen. Nur spannende Reisen locken mich aus meiner gemütlichen Heimatstadt.

Mehr Artikel von Alena