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Wallbox Kabel Bremen
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Die eigene Wallbox an der heimischen Garage

Das Elektroauto an der Stromtankstelle laden

Die Elektromobilität gewinnt auch in Bremen immer weiter an Fahrt. Und mit ihr wächst die Nachfrage nach Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge. Eine der effektivsten Lösungen, um diesem Bedarf gerecht zu werden, ist die Installation von Wallboxen. Diese kleinen, aber leistungsstarken Ladestationen ermöglichen es Fahrzeugbesitzenden, ihre Elektroautos bequem und effizient zu Hause oder auf dem Firmengelände aufzuladen. Und daher sind sie nicht auf öffentliche Ladestationen angewiesen.

Bereits für knapp 1000 Euro gibt es eine Wallbox inklusive Montage

Wallbox Bremen
Unscheinbar und wirkungsvoll: Eine Wallbox hält auch einen starken Regenschauer ohne Probleme aus.

Die Installation einer Wallbox im eigenen Zuhause ist dank der Unterstützung eines Elektrofachbetriebes einfach und schnell erledigt. Unternehmen bieten Beratung und Installation von Wallboxen bereits für knapp 1000 Euro an, um den Übergang zur Elektromobilität so reibungslos wie möglich zu gestalten. Die Installationskosten hängen dabei jedoch von diversen Faktoren ab – wie zum Beispiel der Länge des Kabels vom Hausanschluss zur Wallbox oder dem Zustand vom hauseigenen Sicherungskasten. Solch eine einmalige Investition macht die eigene Immobilie jedoch zukunftsfähig und steigert dadurch auch ihre Attraktivität – und zwar über mehrere Fahrzeugleben hinaus.

Häufig lässt sich an diesen Tankstellen für Strom dann das eigene Auto innerhalb von 30 Minuten bis zu 80 Prozent aufladen. Der Strom für die Wallbox kommt dabei üblicherweise aus dem bestehenden Hausanschluss. Eine Photovoltaikanlage und ein Heimspeicher können ebenfalls als Energiequelle dienen, um das Auto mit Eigenstrom zu laden. Viele öffentliche Ladepunkte in Bremen werden beispielsweise ausschließlich mit Ökostrom versorgt.

Anmeldung für Wallboxen ist bis zu einer gewissen Leistung kostenlos

Seit März 2019 schreibt die Gesetzgebung vor, dass alle Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge vor der Installation beim zuständigen Netzbetreiber angemeldet werden müssen – unabhängig von ihrer Leistung. Nicht nur stationäre Geräte, die sich Privatpersonen zum elektrischen Laden fest zu Hause anschließen lassen, fallen unter diese Regelung. Auch mobile Wallboxen, die mittels Adapter über normale Steckdosen nutzbar sind, muss man anmelden.

Ladeeinrichtungen bis 11 Kilowatt (kW) sind dabei nur anmeldepflichtig. Anlagen mit höherer Leistung brauchen eine eigene Genehmigung. Das Anmelde- und Genehmigungsprozedere übernimmt häufig der Elektrofachbetrieb, der auch mit der Installation beauftragt ist. Die Anmeldung einer Wallbox ist kostenlos. Für die Genehmigung einer Ladeeinrichtung mit einer höheren Leistung als 11 Kilowatt verlangen Netzbetreiber durchschnittlich Gebühren von 500 Euro.

Bei den Steckern sollten Interessierte aus Bremen darauf achten, dass der europäische Standard Typ 2 oder CCS (Combined-Charging-System) verbaut ist. Vollelektrische Fahrzeuge nutzen heute größtenteils den CCS-Anschluss. Damit ist es zudem möglich, an jeder öffentlichen Ladesäule in Europa zu laden. Es empfiehlt sich, die Hardware aus Sicherheitsgründen von einem vertrauenswürdigen Hersteller zu beziehen. Neben der günstigen Minimallösung einer reinen Stromladestation gibt es auch intelligente Wallboxen mit Smart-Home-Fähigkeiten und eigener App.

Wallboxen zeigen sich auch bei Wind und Wetter problemlos im Betrieb

Wallbox Stecker
Ein Ladekabel einer Wallbox mit Stecker Typ 2.

Beim Thema Sicherheit machen die Wallboxen keine Probleme. Die Stromladestationen sind grundsätzlich geprüft und verursachen keine Störungen. Die Montage sollte aber ein Handwerksbetrieb durchführen. Da die Wallboxen regen- beziehungsweise spritzwassergeschützt sind, können diese auch draußen an der Garage oder Hauswand angebracht werden. Die meisten Modelle verfügen zudem über weitere Schutzeinrichtungen wie zum Beispiel einen Überhitzungsschutz. Dadurch ist das Laden sehr sicher – insbesondere gegenüber einer bestehenden Haushalts- oder Starkstromsteckdose.

Die 2023 vom Bund aufgelegte Wallbox-Förderung für Eigenheime ist übrigens für 2024 nicht verlängert worden, da in der Finanzplanung der Regierung Geld gespart werden musste. In einigen Städten und Gemeinden gibt es aber für die Kundschaft von Stromkonzernen die Möglichkeit, an Zuschüsse zu kommen. Manche Energieversorger und Kommunen fördern den Umstieg auf die Elektromobilität mit finanziellen Anreizen wie verbilligten Stromtarifen, Rabatten beim Kauf oder der Installation einer Wallbox. In Bremen und Niedersachsen besteht aktuell (Stand: April 2024) keine Fördermöglichkeit. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten daher nach lokalen Angeboten oder Werbemaßnahmen Ausschau halten.

Mehr Informationen zum Wallbox finden sich auf der Seite des ADAC und auf der Seite zu Wallboxen von Wesernetz.

Dieser Beitrag ist Teil unseres Themenspecials „Mein Zuhause“. Sind Sie interessiert an mehr Artikeln dieser Art? Schauen Sie sich unsere Sammlung von Beiträgen rund ums Thema an.

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Autorenbild Tjark Worthmann

Von Tjark Worthmann

Ich fahre am liebsten mit der Vespa oder der Schwalbe durch unsere schöne Hansestadt und entdecke dabei immer wieder geheime Wege und versteckte Orte.

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