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Keine Angst vorm Immobilienkauf

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Fünf Gründe sprechen für den Erwerb

Die eigenen vier Wänden bleiben für viele Deutschen die teuerste Anschaffung ihres Lebens. Kein Wunder also, dass sie diese Entscheidung nicht leichtfertig treffen. Angst sollten sie vor dem Erwerb aber nicht haben. Denn die klassischen Sorgen, die mit einem Immobilienkauf verbunden sind, lassen sich schnell widerlegen – und somit überwinden.

  1. A Angst Nr. 1: Kann ich mir das wirklich leisten?

    Diese Frage ist einfacher zu beantworten, als so mancher annehmen mag. „Wenn ich mir im Moment meine monatliche Miete leisten kann, dann kann ich mir in der Regel auch eine Immobilie kaufen, wenn die monatliche Kreditrate ähnlich ist. Und die aktuelle Niedrigzinsphase begünstigt das“, stellt Thorsten Minke von der Sparkasse Bremen klar. Natürlich dürfe man dabei die Nebenkosten nicht vergessen. „Aber die habe ich ja auch schon in einem Mietverhältnis. Letztendlich legen die meisten Vermieter und Vermieterinnen Dinge wie die Grundsteuer um, und holen sich das Geld von ihren Mietern dafür ein.“ Um herauszufinden, was für ein maximaler Kaufpreis mit dem vorhandenen Budget machbar ist, hilft der Besuch bei einer Bank oder einer Finanzvermittlung.

  2. A Angst Nr. 2: Dann habe ich ja einen Berg Schulden!

    „Ja, das stimmt schon“, sagt Thorsten Minke schmunzelnd, „aber die meisten vergessen dabei den Gegenwert der Immobilie.“ Denn ist der Schuldenberg nach beispielsweise 20 Jahren abbezahlt, besitzt man am Ende ein Haus oder eine Wohnung. „Nach 20 Jahren vergleichbarer Mietzahlung steht man ohne Eigentum da – und muss weiterhin monatlich Miete zahlen.“

  3. A Angst Nr. 3: Dann muss ich monatlich so viel zahlen!

    ImmobilienkaufEine monatliche Kreditrate kann sich auf einem ähnlichen Niveau bewegen wie die jeden Monat geleistete Mietzahlung. Außerdem ist zu beachten, dass es in Zeiten der niedrigen Zinsen Finanzierungsmöglichkeiten mit einer Laufzeit auch von bis zu 30 Jahren gibt. „Das bedeutet, dass ich während dieser Zeit eine feste monatliche Rate zahle“, betont Thorsten Minke. „Bei einer Mietwohnung besteht dagegen immer die Gefahr, dass der Eigentümer oder die Eigentümerin die Miete auf legalem Wege anhebt.“ Auch eine durch die Wohnungsbaugesellschaft oder den Eigentümer oder die Eigentümerin veranlasste Sanierung des Gebäudes beziehungsweise der Wohnung kann eine Mieterhöhung nach sich ziehen.

  4. A Angst Nr. 4: Dann bin ich so lange festgelegt!

    „Flexibilität ist natürlich heute etwas sehr Wichtiges“, weiß auch Thorsten Minke. „So kann beispielsweise ein Jobwechsel dazu führen, dass man plötzlich in eine andere Stadt ziehen muss. Mit einem Immobilienkauf legt man sich aber keine Steine in den Weg“, gibt der Finanzberater zu bedenken. Schließlich könne man das Objekt jederzeit vermieten und sich damit das Geld für die verbliebenen Ratenzahlungen sichern, oder man verkauft Haus beziehungsweise Wohnung einfach. „Da kann dann natürlich ein Vorfälligkeitsentgelt fällig werden“, sagt Minke. Eine weitere Option: Das alte Haus verkaufen, in der anderen Stadt ein neues erwerben und den Kredit einfach übertragen. „So oder so: Auch mit einem Immobilienkauf bleibt man flexibel.“

  5. A Angst Nr. 5: Dann habe ich so viel Stress!

    Sanierung und Instandhaltung können in der Tat nervenaufreibend sein. „Aber viele vergessen den deutlichen Gewinn an Lebensqualität, die ein Eigenheim nun einmal mit sich bringt“, betont Thorsten Minke. „In meinen eigenen vier Wänden kann ich machen, was ich will, und bin bei meinen Entscheidungen nicht abhängig von einem Vermieter beziehungsweise einer Vermieterin“, erklärt er. Bodenbeläge, Raumaufteilungen, Wandfarben, Küche, Bad, Terrasse – all das bestimmt man in der eigenen Immobilie selbst. „Auch Mietwohnungen kann man sich natürlich zur eigenen Wohlfühloase umwandeln. Doch dort besteht immer die Gefahr, dass der Eigentümer oder die Eigentümerin auf Eigenbedarf klagt – und dann muss man raus“, gibt der Sparkassen-Mitarbeiter zu bedenken.

  6. Auch Fabian Nolte stellt sich in unserer Videoserie die Frage nach Miete oder Eigenheim:
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Einen Überblick über Immobilienkosten geben wir mit unseren Rechnern rund um Ihre Immobilie. Der Budgetrechner zeigt, was Sie sich leisten können, der Konditionsrechner kalkuliert Zahlen zum Darlehen, der Nebenkostenrechner ermittelt Kosten für Notar sowie Grundbuchamt und der Miet-/Kaufrechner vergleicht diese beiden Wohnformen.

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Dieser Beitrag ist Teil unseres Themenspecials „Baufinanzierung“. Sind Sie interessiert an mehr Artikeln dieser Art? Schauen Sie sich unsere Sammlung von Beiträgen rund ums Thema an.

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Autorenbild Katharina Resmer

Von Katharina Resmer

In bin in Niedersachsen geboren, in Bremen-Nord aufgewachsen, habe in Hamburg zu mir selbst gefunden – und bin nun endlich wieder in der kleineren Hansestadt angekommen, um zu bleiben. Wandern, Fahrradfahren und Tagträumen – all das klappt ganz wunderbar in der neu-alten Heimat.

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