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Ingo Wagener

Regenbogen über dem Brill

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Die Sparkasse Bremen hisst zum Christopher Street Day die Regenbogenflagge

„40 Jahre CSD in Deutschland“ – so lautet das Motto des Christopher Street Days, der am Samstag, 31. August, auch in Bremen gefeiert wird. Der veranstaltende Verein Christopher Street Day Bremen e. V. wünscht sich neben zahlreichen Teilnehmenden eine visuelle Unterstützung. Alle Bremerinnen und Bremer sind unter dem Hashtag #flaggezeigen aufgefordert, möglichst viele Regenbogenmotive zur Schau zu stellen – im Auto, im Fenster oder am Balkon. Auch die Sparkasse Bremen setzt ein Zeichen für Vielfalt, Fairness und Toleranz: Zum CSD Bremen weht am FinanzCentrum Am Brill eine Regenbogenfahne.

Der CSD erinnert an die Proteste von Homosexuellen gegen die Repressialien der Polizei, die im Sommer 1969 in der Christopher Street in New York entstanden. Seitdem wird der Tag dafür genutzt, für die Rechte der LGBTIQ*-Community (Lesbian, Gay, Bisexual, Trans*, Intersex, Queer) zu demonstrieren. Auch wenn die gesellschaftliche Entwicklung voranschreitet, sind diese Personengruppen weltweit noch immer oft Diskriminierung und Hass ausgesetzt. Der CSD ist also politisch, aber dabei auch immer bunt, laut und fröhlich.

Der Demonstrationszug mit Musik startet um 12 Uhr am Altenwall (Ecke Stadtbibliothek) und führt über den Wall zum Hauptbahnhof. Anschließend geht es über die Bürgermeister-​Smidt-Straße, Am Brill und die Obernstraße in Richtung Marktplatz. Dort wird es gegen 14 Uhr eine Zwischenkundgebung geben. Ab etwa 15.30 Uhr startet die Abschlusskundgebung beim Theater am Goetheplatz, wo auch ein buntes Kulturprogramm geboten wird.

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Autorenbild Alena Mumme

Von Alena Mumme

Ich bin Tagenbaren – meine Eltern und Großeltern sind also wie ich in Bremen geboren und aufgewachsen. Nur spannende Reisen locken mich aus meiner gemütlichen Heimatstadt.

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