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Kulturkirche Bremen in der Panoramaansicht
Felix Busse

Kulturkirche St. Stephani: Ein Ort der Begegnung

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Ausstellung "Fragmente" der Bremer Künstlerin Marianne Klein

Seit fast 900 Jahren steht die St. Stephanikirche nahe der Weser. Sie liegt am Ende der Altstadt, direkt am Übergang zur Überseestadt, und ist ein Hingucker im Stephaniviertel. Sie gehört zur Bremischen Evangelischen Kirche und wurde 2007 zur ersten Kulturkirche in der Hansestadt. Seitdem ist sie ein Ort für vielfältige Veranstaltungen und Ausstellungen.

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Kulturkirche St. Stephani
Kulturkirche St. Stephani

Die Kulturkirche St. Stephani Bremen ist ein Ort des kulturellen Experiments, des spirituellen Spiels und der Sinnsuche. Ihr umfangreiches Programm vereint alle Künste, die Bildende und die Darstellende Kunst, Foto und Film, Musik sowie das gesprochene und geschriebene Wort.

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Eine Kulturkirche als Ort der Begegnung

Kulturkirche Bremen: Blick auf Fensterfront von innen
Die Fenster in der Kulturkirche sind ein wahrer Hingucker. Jens Weyers

Der helle gotische Kirchenraum der Kulturkirche ist zu einem belebten Ort für Musik, bildende Kunst, Theater und Film geworden. Überregional bekannte Musiker sind hier zu Gast. Der Chor der Bremer Kantorei St. Stephani und ihr Dirigent Tim Günther können auf eine 140-jährige Tradition zurückblicken. Zudem besaß die Kirche zu jeder Zeit berühmte Orgeln, für die die Kirche St. Stephani auch im Umland bekannt war.

Raum für Kunstschaffende

Die Kunst ist seit jeher ein Teil der Bremisch Evangelischen Kirche. So ist auf dem zur Weser hin orientierten Platz an der Kulturkirche St. Stephani eine große Holzskulptur zu sehen. Diese schuf der Bildhauer Gunther Gerlach  unter dem Titel „Der stille Prophet“. Dabei wurde Gerlach vom „Rufer“ inspiriert – der Gerhard-Marcks-Plastik, die in der Nähe von Radio Bremen steht. Zudem ging erst kürzlich ein Kunststipendium an Stephan Thierbach, das mit insgesamt 14.000 Euro dotiert ist. Bis Ende Januar 2023 wird er sein Projekt „DACH“ für die Kulturkirche St. Stephani vorbereiten, das er anschließend im Rahmen einer Ausstellung präsentiert.

Kunstausstellung: „Marianne Klein. Fragmente“

Fragmente: Ausstellung von Marianne Klein in der Kulturkirche Bremen
Bis zum 2. Oktober sind die „Fragmente“ von Marianne Klein in der Kulturkirche ausgestellt.

Von Freitag, 5. August, bis Sonntag, 2. Oktober, ist in der Kulturkirche die Kunstausstellung: „Marianne Klein. Fragmente“ (Vernissage: Donnerstag, 4. August, 19 Uhr) zu sehen. Der Titel der Schau bezieht sich auf die Beschaffenheit des Hauses selbst. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche bereits 1946 von der Gemeinde in Eigenarbeit wieder aufgebaut, jedoch ohne das südliche Seitenschiff. An diese Lücke erinnert die Bremer Künstlerin Marianne Klein mit einer monumentalen, aber filigranen Arbeit. Sie hat Gestelle aus Moniereisen mit selbst besticktem Gewebe bespannt. Diese nehmen in Form, Farbe und Maßstab die Wandgliederung des verlorenen Seitenschiffs auf. Ergänzt wird das eigens für die Kirche geschaffene Werk durch eine Auswahl von rund 80 Papierarbeiten der Künstlerin.

Im Rahmen des Begleitprogramms findet am Freitag, 26. August, ab 20 Uhr ein Konzert statt: Konrad Seeliger (Violoncello) und Tim Günther (Klavier/Orgel) spielen unter dem Titel „Fragmente“ Werke von Ernest Bloch, Arvo Pärt, Peter Tschaikowsky, Antonio Vivaldi und ­anderen Komponisten.

Kunstausstellung: „Marianne Klein. Fragmente“: Freitag, 5. August, bis Sonntag, 2. Oktober. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags, 11 bis 17 Uhr, montags geschlossen.

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Autorenbild Linda Bussmann

Von Linda Bussmann

Ich bin eine waschechte Ostfriesin und überzeugte Norddeutsche. Vor vielen Jahren zog es mich in die Hansestadt. Bremen ist seitdem meine zweite Heimat geworden.

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