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Seniorenlotse
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Aktiv im Alter: „Seniorenlotse“ für die digitale Welt

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Breite Themenvielfalt aus Bremen

Aktiv sein und bleiben – das ist heutzutage auch für ältere Menschen in Bremen wichtig. In der Hansestadt gibt es diverse Angebote von unterschiedlichen Einrichtungen und Initiativen, die sich speziell an Seniorinnen und Senioren beziehungsweise sogenannte Best Ager richten. Im Folgenden stellen wir die Arbeit des „Seniorenlotsen“ vor.

Der „Seniorenlotse“ bietet schon seit vielen Jahren älteren Menschen einen digitalen Überblick über Themen, die sie interessieren. Dazu gehören Interviews, beispielsweise rund um das Thema Rente, Wissenswertes etwa zum gemeinsamen Pflegen einer Parzelle, Historisches, aber auch Aktuelles wie die Vorstellung der Luca-App.

Michael Breidbach
Michael Breidbach ist dafür zuständig, den „Seniorenlotsen“ mit interessanten Themen zu füllen. Michael Breidbach

Printmagazin und digitale Plattform

Michael Breidbach von der Seniorenvertretung Bremen ist seit circa einem Jahr für die Planung und Befüllung der Plattform zuständig. Er und ein Team von sechs Personen veröffentlichen zudem regelmäßig den „Durchblick“, ein Magazin der Landesseniorenvertretung Bremen. Mit dem „Seniorenlotsen“ wollen sie gemeinsam wichtige Informationen und interessante Themen einstellen.

„Wir haben zum Beispiel kürzlich etwas zum Netzwerk Digitalambulanzen gemacht, das älteren Menschen helfen sollen, auf das Medium Internet zuzugreifen“, erzählt Michael Breidbach. In Lesum werde zudem gerade eine Arbeitsgruppe eingerichtet. Diese solle klären, wie Seniorinnen und Senioren eigentlich digitale Medien nutzen – und wie man sie dabei unterstützen könne.

Großes Themenspektrum für ältere Bremerinnen und Bremer

Nicht nur die digitale Welt ist allerdings Thema beim „Seniorenlotsen“. Darüber hinaus ist die Vielfalt der Beiträge groß. Da geht es um Polizeimeldungen über Betrugsmaschen, um 700 Jahre jüdisches Leben in Bremen, um die Besuchsregelungen in Pflegeheimen oder um die Frage: Was tun, wenn man sich einen Computervirus eingefangen hat?

Die Zielgruppe besteht debei aus allen Personen ab 60 Jahren in Bremen – das sind etwa 160.000 Menschen. Und diese hätten naturgemäß sehr unterschiedliche Interessen, bestätigt Michael Breidbach. „Darunter sind auch einige Couch Potatoes, aber eben auch eine Menge, die etwa ehrenamtlich tätig oder anderweitig aktiv sind und sich nach der Rente nicht einfach nur zurücklehnen wollen. Und uns ist beim ‚Seniorenlotsen‘ wichtig, dieses ganze Spektrum der Möglichkeiten darzustellen.“

Wer Interesse hat, im Team vom „Seniorenlotsen“ mitzuhelfen und eigene Ideen und Artikel beizusteuern, kann sich gern bei Michael Breidbach melden.

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Autorenbild Alena Mumme

Von Alena Mumme

Ich bin Tagenbaren – meine Eltern und Großeltern sind also wie ich in Bremen geboren und aufgewachsen. Nur spannende Reisen locken mich aus meiner gemütlichen Heimatstadt.

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