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Abstraktes Gemälde von Regine Hawkins mit grünen Bäumen, roten Linien, Felsformationen und einer blau-grünen Wasser- oder Hügellandschaft im Hintergrund.
Regine Hawkins

Farbenberührung: Regine Hawkins stellt in der Stadtteilfiliale Blumenthal aus

Vom 1. bis 22. Juli zeigt die Bremer Künstlerin Werke voller Farbe, Form und Energie

Für Regine Hawkins begann die Faszination für Malerei schon früh: Als Kind besuchte sie in Bremen eine Ausstellung berühmter Expressionisten. Besonders ein Werk von Ernst Ludwig Kirchner stach für sie hervor – eine Waldlandschaft mit Wasserfall, voller Bewegung, Kraft und Dynamik. Dieses Erlebnis wurde zu einem prägenden Moment. Es zeigte ihr, wie unmittelbar Kunst wirken kann. Auf die Sinne, die Erinnerung und das eigene Empfinden.

Abstraktes Gemälde von Regine Hawkins mit einem spitzen Berg in kräftigem Orange, grünen Hängen und blauem Himmel.
Farbintensive Berglandschaft von Regine Hawkins. Regine Hawkins

„Die Kunst war schon immer ein sehr wichtiger Teil meines Lebens“, fasst Regine Hawkins heute zusammen. Und diese lebenslange Verbindung ist in ihren Bildern spürbar. Vom 1. bis 22. Juli 2026 sind ausgewählte Werke der Künstlerin unter dem Titel „Abstrakte Gebilde“ in der Stadtteilfiliale Blumenthal der Sparkasse Bremen zu sehen.

Ein künstlerischer Weg zwischen Bremen und Kalifornien

Regine Hawkins’ Biografie führt über Kontinente hinweg. Nach einer kaufmännischen Lehre in Bremen ging sie 1964 als junge Frau als Au-pair in die USA, wo sie ihren Ehemann kennenlernte. Aus einem Aufenthalt wurde so ein neues Leben: Mehr als 47 Jahre verbrachte sie in Kalifornien. Diese Zeit hat ihren künstlerischen Blick stark geprägt.

In den USA fand sie auch intensiver zur Malerei. Kunstschulen vermittelten ihr handwerkliche Grundlagen und gaben ihr den Mut, sich malerisch auszudrücken. Eine wichtige Rolle spielte dabei der amerikanische Künstler Reed Cardwell, der an der Universität San Diego lehrte und ihr Mentor wurde.

Seit 2010 lebt Regine Hawkins wieder in Bremen. Als „Rückkehrerin“ bringt sie die Weite Kaliforniens, die Erfahrungen eines langen Lebens in den USA und die Nähe zu ihrer alten Heimat in ihren Bildern zusammen.

„Ich male, was mich berührt und beschäftigt“

Abstraktes Gemälde von Regine Hawkins mit einem von Bäumen gesäumten Weg, gebogenen Ästen und einer kleinen Figur am rechten Bildrand.
Ein Weg durch bewegte Formen und Farben. Regine Hawkins

Ihre Arbeiten lassen sich nicht eindeutig einer einzigen Kunstrichtung zuordnen. Inspiration findet Regine Hawkins in der Malerei des Expressionismus, aber auch in vielen anderen künstlerischen Strömungen. „Ich male, was mich berührt und beschäftigt“, beschreibt die Künstlerin ihren Ansatz. Im Malprozess treffen Farben, Formen, Intuition und Energie aufeinander. Daraus entstehen abstrakte Gebilde, die sich beinahe zufällig zu einem neuen, ausdrucksstarken Werk zusammenfügen.

Gerade dieses Zusammenspiel macht ihre Kunst so lebendig. Flächen geraten in Bewegung, Linien scheinen Wege zu suchen, Kontraste erzeugen Spannung. Ihre Bilder erzählen nicht geradlinig, sondern öffnen Räume für Stimmung, Erinnerung und eigene Assoziationen.

Eine Einladung an alle

Mit Regine Hawkins‘ Ausstellung „Abstrakte Gebilde“ wird die Stadtteilfiliale Blumenthal für drei Wochen zu einem besonderen Ort der Kunstbegegnung, zu der die Künstlerin alle herzlich einlädt. Sie hat auch einen kleinen Appell an alle interessierten Besucherinnen und Besucher: „Ich öffne mich mit jedem meiner Bilder“, erklärt sie, „bitte lassen Sie diese Berührung zu.“

Die Werke von Regine Hawkins sind vom 1. bis 22. Juli 2026 in der Stadtteilfiliale Blumenthal zu sehen. Der Besuch ist während der regulären Öffnungszeiten möglich:

Montag: 9 bis 16.30 Uhr
Dienstag und Donnerstag: 9 bis 18 Uhr
Mittwoch und Freitag: 9 bis 13 Uhr

Eine Frau mit Brille die lächelt
Kunstausstellung: Abstrakte Gebilde

Regine Hawkins sagt: Die Kunst war schon immer ein sehr wichtiger Teil meines Lebens. Ich erinnere mich noch lebhaft daran, als ich im Kindesalter eine Ausstellung berühmter Expressionisten in Bremen besucht habe. Besonders beeindruckt war ich von einem Werk des Malers Ernst Ludwig Kirchner. Es zeigte eine Waldlandschaft mit einem tosenden Wasserfall. Ich konnte das Rauschen und die feuchte Luft spüren und war begeistert von der Kraft der Farben und seiner Dynamik in der Pinselführung.

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Autorenbild Katharina Resmer

Von Katharina Resmer

In bin in Niedersachsen geboren, in Bremen-Nord aufgewachsen, habe in Hamburg zu mir selbst gefunden – und bin nun endlich wieder in der kleineren Hansestadt angekommen, um zu bleiben. Wandern, Fahrradfahren und Tagträumen – all das klappt ganz wunderbar in der neu-alten Heimat.

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