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Mischkultur: Box mit Gemüse
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Auf gute Nachbarschaft im Garten – warum eine Mischkultur ratsam ist

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Diese Gemüsesorten sollten nebeneinander ins Beet

Viele Menschen in Bremen sind auf den Geschmack des eigenen Gemüses gekommen. Ob im Schrebergarten oder im Beet hinterm eigenen Haus – eigens gezogene Salate, Kartoffeln, Zwiebeln, Kräuter und Zucchinis sind in. Doch es gibt vieles, was Hobbygärtner und Hobbygärtnerinnen beachten müssen. Denn nicht alle Gemüsesorten vertragen sich, wenn sie nebeneinander gepflanzt werden. Wir klären auf, welche Pflanzen gute Nachbarinnen sind – und sich gegenseitig sogar vor Schädlingen schützen können.

Was ist eine Mischkultur?

In sogenannter Mischkultur gepflanzt und gesät, helfen sich verschiedene Gemüsesorten, Salate, Kräuter und Sommerblumen gegenseitig beim Pflanzenschutz, beim Schonen des Bodens sowie bei der Nutzung von Nährstoffen. So werde laut NABU Bremen weniger Dünger, kein künstlicher Pflanzenschutz und auch wenig Energie verbraucht. Und das helfe dem eigenen Geldbeutel genauso wie Natur und Klima.

Mischkultur: Gemüsebeet
In einer Mischkultur werden Pflanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Bedürfnissen gemischt angebaut – und begünstigen sich so gegenseitig. NABU Bremen

Welche Pflanzen sind gute Nachbarn?

Es gibt viele Kombinationsmöglichkeiten. Und einige von ihnen mögen auf den ersten Blick seltsam erscheinen. Doch sich zu informieren lohnt.

Ein paar bekannte Beispiele für Mischkulturen:

  • Möhren und Zwiebeln passen gut zusammen – sie halten sich Schädlinge gegenseitig vom Leib. Denn die Möhrenfliege verträgt überhaupt keinen Zwiebelgeruch.
  • Zucchinipflanzen passen gut neben Stangenbohnen. Denn die riesigen Blätter von Zucchinipflanzen ersticken jegliche Konkurrenz – Stangenbohnen jedoch schweben in luftiger Höhe darüber.
  • Sellerie und Blumenkohl sind ein gutes Duo, denn sie teilen sich Nährstoffe freundlich auf.
  • Tomaten und Basilikum schmecken in Kombination nicht nur gut, sondern sind auch tolle Beetpartner. Denn das Basilikum hält weiße Fliegen fern und hilft gegen Mehltau. Im Gegenzug beschatten die Tomaten das Basilikum und schützen es vor der prallen Sonne. Auch Knoblauch, Petersilie, Rosmarin und Schnittlauch sind gute Partner für Tomaten.
  • Kopfsalat und Erbsen passen perfekt zusammen. Der Grund ist ihre Wachstumszeit: Der Salat wächst schneller als die Erbsen. Werden beide zur selben Zeit gepflanzt, kann man den Salat bereits ernten, wenn die Erbsen erst noch in Schwung kommen müssen – dadurch entfällt ein Konkurrenzkampf um die benötigten Nährstoffe.

Infos über Mischkulturen

Wer sich über Mischkulturen informieren möchte, kann dabei auf eine große Bandbreite von Fachliteratur zurückgreifen. Man wird auch im Internet fündig, zum Beispiel auf der Website des NABU Bremen.

Dieser Beitrag ist Teil unseres Themenspecials „Mein Zuhause“. Sind Sie interessiert an mehr Artikeln dieser Art? Schauen Sie sich unsere Sammlung von Beiträgen rund ums Thema an.

zum Themenspecial „Mein Zuhause“

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Autorenbild Katharina Resmer

Von Katharina Resmer

In bin in Niedersachsen geboren, in Bremen-Nord aufgewachsen, habe in Hamburg zu mir selbst gefunden – und bin nun endlich wieder in der kleineren Hansestadt angekommen, um zu bleiben. Wandern, Fahrradfahren und Tagträumen – all das klappt ganz wunderbar in der neu-alten Heimat.

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