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Lesung: „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ in den Stadtteilfilialen

Schauspielerin Andrea Eldagsen bringt Thomas Manns Hochstapler mit Charme und Witz auf die Bühne

Ein Foto der Schauspierlerin Andrea Eldagsen
Andrea Eldagsen ist in der Bremer Theaterszene sehr aktiv und tritt oft in Soloprogrammen auf. Andrea Eldagsen

Literatur mit einem Augenzwinkern, unterhaltsam und klug interpretiert – das erwartet Besucher und Besucherinnen bei einer besonderen Lesereihe in den Stadtteilfilialen Lesum (19. Februar), Viertel (26. Februar) und Obervieland (16. April). Schauspielerin Andrea Eldagsen, vor allem bekannt durch ihre leidenschaftlichen Inszenierungen und Rezitationen von Joachim-Ringelnatz-Gedichten, liest und erzählt Thomas Manns „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ – ein Klassiker, der nichts von seiner Aktualität verloren hat.

„Sie schafft es, alle mitzunehmen“

Saskia Niebuhr, Community-Managerin in der Stadtteilfiliale Viertel, freut sich über die Zusammenarbeit: „Andrea Eldagsen schafft es, alle mitzunehmen – ganz gleich, ob jemand den Text kennt oder nicht. Ihre Lesungen sind ein echtes Erlebnis.“ Und das liegt nicht zuletzt an ihrer außergewöhnlichen Art der Inszenierung: Die ehemalige Lehrerin bringt nicht nur große sprachliche Virtuosität mit, sondern auch ein feines Gespür für Humor und theatrale Wirkung.

Thomas Manns Hochstapler bleibt aktuell

Der Text ist aufgrund seiner zeitlosen Thematisierung von Schein, Täuschung und medialer Selbstdarstellung extrem aktuell. „Thomas Manns Werk fasziniert auch heute, weil er den Protagonisten als modernen Akteur zeigt, der durch Sprache und Erscheinung überzeugt“, erläutert Saskia Niebuhr. „Er hinterfragt kritisch die moderne Gesellschaft, die ‚gebildet‘ werden will. Gerade in Zeiten von Social Media wirkt das verblüffend modern.“

Literaturabend mit Begegnung

Neben der Lesung selbst erwartet die Gäste auch ein literarisches Miteinander: Die Veranstaltungen bieten Raum für Gespräche, Austausch und Begegnung – direkt im Stadtteil, in entspannter Atmosphäre. „Es ist schön zu sehen, wie Literatur Menschen zusammenbringt – gerade in unseren Stadtteilfilialen, die genau dafür da sind“, betont Saskia Niebuhr. Die Lesung ist damit nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch ein Anlass für Gemeinschaft und Inspiration im Stadtteil.

Lesungstermine in den Stadtteilfilialen:

Die Teilnahme ist kostenlos, um eine Online-Anmeldung für den jeweiligen Termin wird gebeten.

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Autorenbild Katharina Resmer

Von Katharina Resmer

In bin in Niedersachsen geboren, in Bremen-Nord aufgewachsen, habe in Hamburg zu mir selbst gefunden – und bin nun endlich wieder in der kleineren Hansestadt angekommen, um zu bleiben. Wandern, Fahrradfahren und Tagträumen – all das klappt ganz wunderbar in der neu-alten Heimat.

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