
Spielhäuser und Treffs bietet Spaß für Kinder und Jugendliche
Kostenloses Angebot von Kita Bremen
Gerade in den Ferien stellt sich für viele Familien die gleiche Frage: Was machen die Kinder den ganzen Tag? Eine Antwort darauf liefern die Spielhäuser und Treffs von Kita Bremen – ein offenes und kostenloses Angebot, das Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft miteinander verbindet. Insgesamt elf Spielhäuser gibt es in Bremen, vor allem in sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen. Sie richten sich an Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren – und funktionieren bewusst ohne große Hürden.
Kostenlose Freizeitangebote für Kinder im Stadtteil

„Die Spielhäuser und Treffs sind ein offenes Angebot für alle Kinder und Jugendlichen“, erklärt Gabriele Husherr, Referatsleitung bei Kita Bremen. „Dabei gilt für alle: Man kommt einfach vorbei und guckt mal.“ Genau dieses unkomplizierte Prinzip macht den Reiz aus: Kinder können spontan vorbeischauen, andere kennenlernen und direkt mitmachen. Nur bei einzelnen Aktionen – etwa Ausflügen oder Angeboten mit begrenzter Teilnehmendenzahl – ist meist eine Anmeldung erforderlich.
Buntes Programm mit Bewegung, Kreativität und Ausflügen
Was genau vor Ort passiert, ist so vielfältig wie die Kinder selbst. Die Spielhäuser bieten ein abwechslungsreiches Programm, das sich an den Interessen der kleinen Gäste orientiert: „Da gibt es ganz verschiedene Aktionen – kreative Angebote, Fußballturniere, Wasserballonschlachten und vieles mehr“, beschreibt Husherr die Bandbreite. Ergänzt wird das Angebot durch besondere Highlights: „Es kann auch mal größere Sachen geben, zum Beispiel Ausflüge – etwa ans Meer oder in spezielle Freizeitparks.“
Wichtig dabei: Die Angebote sind flexibel und praxisnah organisiert. Während kleinere Aktionen jederzeit offen zugänglich sind, werden aufwendigere Programmpunkte geplant und begleitet. „Wenn wir einen Bus brauchen oder in eine Halle gehen, dann läuft das meist mit Anmeldung und etwas Vorlauf“, so Husherr.
Drinnen und draußen – je nach Wetter und Lust

Die Spielhäuser nutzen sowohl Innen- als auch Außenbereiche und passen sich dabei ganz pragmatisch an die Situation an. „Grundsätzlich ist es immer draußen und drinnen“, sagt Husherr. „Bei gutem Wetter kriegen wir die Kinder nicht rein – und bei Regen wollen sie nicht draußen sein.“ Gerade diese Mischung sorgt dafür, dass die Angebote das ganze Jahr über funktionieren und abwechslungsreich bleiben.
Besonders intensiv wird das Programm in den Ferienzeiten genutzt. In den Sommer-, Oster- und Herbstferien bieten die Spielhäuser zusätzliche Aktivitäten und erweitern ihre Öffnungszeiten. „Dann haben wir immer ein Ferienangebot für Kinder, manchmal auch für Kinder und Eltern zusammen“, erklärt Husherr. Die Möglichkeiten reichen von kreativen Workshops über Bewegungsangebote bis hin zu gemeinsamen Ausflügen.
Die regulären Öffnungszeiten liegen meist am Nachmittag zwischen etwa 13 und 18 Uhr. In den Ferien kann es jedoch Abweichungen geben – etwa bei Tagesausflügen oder besonderen Aktionen.
Fest in vielen Stadtteilen der Hansestadt verankert
Ein besonderes Merkmal der Spielhäuser ist ihre Lage: Sie befinden sich auf öffentlichen Spielplätzen und sind dadurch direkt im Quartier verankert. Gleichzeitig bringt das auch Herausforderungen mit sich – etwa bei der Pflege der Flächen. Doch die Offenheit überwiegt: Die Spielhäuser sind Treffpunkte, die allen Kindern im Umfeld zur Verfügung stehen.
Neben Spiel und Spaß verfolgen die Angebote auch pädagogische Ziele. Ein zentrales Element ist die Teilhabe der Kinder. „Es geht ganz viel um Beteiligung – dass Kinder sich gehört und gesehen fühlen“, betont Husherr. „Wir glauben, dass Kinder frühzeitig zu beteiligen auch für die Demokratiebildung notwendig ist.“ Das bedeute: Kinder können mitentscheiden, Ideen einbringen und ihre Freizeit aktiv mitgestalten. So entstünden Räume, in denen Selbstvertrauen, soziale Kompetenzen und Gemeinschaftssinn gefördert werden.
Ein vielfältiges Angebot für Kinder und Jugendliche
Obwohl die Spielhäuser bereits viele Kinder erreichen, sind sie längst nicht allen Familien bekannt. Dabei sind sie ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur in Bremen. Das Angebot ist freiwillig und kein verpflichtender Bestandteil der städtischen Leistungen – umso wichtiger ist es, Familien und Bekannte darauf aufmerksam zu machen.
Wer also noch nach einer sinnvollen, kostenfreien Freizeitbeschäftigung für Kinder sucht, sollte den Spielhäusern und Treffs im eigenen Stadtteil mal einen Besuch abstattet. Einfach vorbeikommen, ausprobieren – und vielleicht einen neuen Lieblingsort entdecken. Ein übersichtlicher Flyer und eine eigene Internetseite bieten vielfältige erste Informationen und alle elf Adressen aus den Stadtteilen Bremens.
Alle Bilder im Artikel: Kita Bremen
Dieser Beitrag ist Teil unseres Themenspecials „Spielplätze in Bremen“. Sind Sie interessiert an mehr Artikeln dieser Art? Schauen Sie sich unsere Sammlung von Beiträgen rund ums Thema an.

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