
Lesung im Kulturraum Horn-Lehe mit zwei Bremer Literaturschaffenden
Flora Montán und Bernd Meier sorgen für einen heiteren Abend
Im Kulturraum Horn-Lehe wird Literatur regelmäßig zu einem Treffpunkt für Nachbarschaft, Austausch und neue Perspektiven. Am 20. März 2026 lesen dort ab 19 Uhr die Autorin Flora Montán und der Autor Bernd Meier aus ihren Texten – beide mit einem besonderen Blick auf Bremen und seine Geschichten.
Organisiert wird der Abend von Monika Dietrich-Lüders, die den Kulturraum seit vielen Jahren mit Leben füllt. Die Veranstaltung verspricht nicht nur literarische Einblicke, sondern auch eine entspannte Atmosphäre, in der Gespräche und Begegnungen ausdrücklich willkommen sind.

Literatur mit Bremen-Bezug
Die Idee, Flora Montán und Bernd Meier gemeinsam einzuladen, entstand aus dem Wunsch, zwei Stimmen zusammenzubringen, die beide auf ihre Weise Geschichten mit Bremen-Bezug erzählen.
„Lesungen mit zwei Autorinnen oder Autoren kommen bei unserem Publikum besonders gut an“, sagt Organisatorin Monika Dietrich-Lüders. „Da es bei uns keine strengen Zeitvorgaben gibt und wir eine Pause einplanen, funktioniert ein gemeinsamer Abend wunderbar.“
Flora Montán kennt Dietrich-Lüders aus der Bremer Literaturszene. Beide begegneten sich unter anderem bei einem Netzwerktreffen für Autorinnen und Autoren im Pressehaus im Schnoor sowie bei der Schreibgruppe „Literaturpost“ des Literaturkontors in der Villa Ichon. Bernd Meier ist im Kulturraum Horn-Lehe hingegen kein Unbekannter – er war bereits vor einigen Jahren dort zu Gast.
Gelesen wird an dem Abend aus folgenden Werken:
- Flora Montán liest aus „Aufruhr im Gemeindehaus“ („Die Bremer Stadtprotestanten“ Teil 2). Küsterin Gisela kämpft wie Don Camillo gegen die verordnete Fusion ihrer konservativen mit einer sehr liberalen Gemeinde.
- Bernd Meier präsentiert „Geschichten aus Bremen und umzu“. Er hat 40 Jahre für den Weser-Kurier geschrieben, unter anderem mehr als 1000 Beiträge für die tägliche Rubrik „Tach auch“ im Lokalteil.
Humorvolle Geschichten aus dem Alltag
Die Texte der beiden Autorinnen und Autoren verbindet ein gemeinsamer Ton: Sie sind heiter und greifen Themen auf, die häufig aus dem Leben in und um Bremen stammen.
„Viele Geschichten entstehen aus Ereignissen, von denen man vielleicht schon einmal gehört oder gelesen hat“, erklärt Dietrich-Lüders. „Gerade diese künstlerische Verarbeitung von bekannten Themen macht Lesungen für das Publikum besonders spannend.“

So entsteht ein Abend, der nicht nur unterhält, sondern auch Erinnerungen wachrufen kann – an Orte, Situationen oder kleine Episoden aus dem Alltag der Stadt.
Ein Raum für Begegnungen und Gespräche
Der Kulturraum Horn-Lehe ist seit Jahren ein Ort für Kultur im Stadtteil. Seit 2015 organisiert Monika Dietrich-Lüders dort Lesungen, Konzerte und weitere Veranstaltungen – zunächst vor allem mit Künstlerinnen und Künstlern, die sie selbst ansprach. Inzwischen erreichen sie auch immer häufiger Anfragen aus der Kulturszene.
Neben dem literarischen Programm gehört auch die Atmosphäre zum Konzept. Während der Veranstaltungen werden Getränke angeboten, und in der Pause bleibt Zeit für Gespräche.
„Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, sich auszutauschen – untereinander oder auch mit den Autorinnen und Autoren“, sagt Dietrich-Lüders. „Es entsteht meist eine sehr schöne, gesellige Stimmung.“
Literatur als Teil des Stadtteillebens
Der Kulturraum Horn-Lehe ist Teil des Bürgervereins Horn-Lehe e.V. und steht für ein vielfältiges kulturelles Angebot im Quartier. Neben einzelnen Veranstaltungen gibt es auch regelmäßige Treffen, etwa einen Literaturkreis, den Monika Dietrich-Lüders seit 2013 leitet. Die Angebote im Vereinsraum in der Berckstraße stehen dabei nicht nur Vereinsmitgliedern offen.
Die Lesung mit Flora Montán und Bernd Meier fügt sich damit in eine lange Reihe von Veranstaltungen ein, die Literatur und Gemeinschaft im Stadtteil miteinander verbinden.

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