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Bunter und offener Kreativraum im k:ulaBi im Roland-Center mit Sitzgelegenheiten, Büchern und künstlerischer Gestaltung
Kulturladen Huchting

„k:ulaBi“ im Roland-Center

Kreativ sein, eine digitale Auszeit nehmen und sich informieren

Ein Mann erzählt mit Orang-Utan-Handpuppen einer Frau und einem Kind Geschichten im k:ulaBi
Claudius Joecke und sein Orang-Utan erzählen großen und kleinen Menschen Geschichten von der Welt. Kulturladen Huchting

Bunt, fröhlich und offen – so wirkt das „k:ulaBi“ im ersten Stock des Roland-Centers. An den Decken hängen Stoffbahnen. Die Wände zeigen die ersten kreativen Arbeiten, die hier im Treffpunkt des Kulturladens Huchting und der Stadtbibliothek Huchting bereits entstanden sind. Gut gefüllte Bücherregale laden zum Lesen und Verweilen ein. Es ist ein Ort für Kreativität, Begegnungen, Information und für eine kurze Auszeit vom Alltag.

Menschen zusammenbringen

Mehrere Menschen sitzen an einem Tisch und gestalten mit Tinte und Pinseln kalligrafische Schriftarbeiten
Beim Kalligraphie-Angebot geht es um die Kunst des schönen Schreibens. Kulturladen Huchting

„Mitten im Trubel des Roland-Centers haben wir einen gemütlichen Raum geschaffen, in dem sich Menschen begegnen, die sich sonst nie getroffen hätten“, sagt Kulturladen-Geschäftsführerin Vera Zimmermann erfreut. „k:ulaBi“ steht übrigens für Kulturladen-Bibliothek, denn das Projekt ist eine Kooperation des Kulturladens Huchting, der Medienwerkstatt und der Stadtbibliothek.

Dort finden regelmäßig unterschiedliche kreative, kulturelle und organisatorische Angebote statt – und zwar kostenfrei. „Dies ist durch die Unterstützung durch das Programm Wohnen in Nachbarschaft (Win) und den Beirat Huchting möglich. Darüber freuen wir uns ganz besonders“, erklärt Vera Zimmermann. Denn das Erste, woran die Menschen sparen würden, wenn sie müssen, seien die Freizeitaktivitäten.

Spannende Angebote für Groß und Klein

Mehrere Personen malen gemeinsam ein großes buntes Bild mit Pflanzen- und Naturmotiven auf einer langen Fläche
Gemeinsam große Bilder zu gestalten und Freude an der Kreativität zu erleben, dazu haben die Menschen in Huchting bei vielen Angeboten im „k:ulaBi“ die Gelegenheit. Kulturladen Huchting

Ob malen, Mangas zeichnen, Rauminstallationen häkeln oder Schmuck gestalten – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Für die unterschiedlichsten Interessen gibt es im „k:ulaBi“ Angebote. „Die Menschen aus Huchting nehmen sie gerne an. Das hat die Zeit seit der Eröffnung im Februar 2026 gezeigt“, sagt die Kulturladen-Geschäftsführerin, die gemeinsam mit Claudius Joecke bis zum 21. September 2026 immer wieder zum „Malen für den Frieden“ einlädt. Der nächste Termin ist am Donnerstag, 30. April 2026, von 16 bis 17 Uhr. Dann steht die Gestaltung großer Gemeinschaftsbilder auf dem Programm, die am internationalen Friedenstag, dem 21. September, ausgestellt werden sollen.

Ein besonderes Angebot ist das interkulturelle Sprachcafé für Frauen von Marguerite Eno. Immer dienstags von 11 bis 13 Uhr kommen Frauen aus den unterschiedlichsten Ländern zusammen, um sich kennenzulernen und auszutauschen. „Denn eine Sprache lernt sich am besten, wenn man mit anderen Menschen redet“, sagt Marguerite Eno.

Und last, but not least findet immer donnerstags die „Digital Ambulanz“ von 10.30 bis 12.30 Uhr statt. Wer Tipps im Umgang mit seinem Tablet oder Mobiltelefon benötigt, konkrete Fragen oder Probleme damit hat, dem stehen die Mitarbeitenden der Medienwerkstatt mit Rat und Tat zur Seite.

Ortsamt und Gesundheitspunkt informieren

Freitags ist das Ortsamt Huchting vor Ort. Von 11 bis 15 Uhr informieren die Mitarbeitenden im „k:ulaBi“ über aktuelle Projekte im Stadtteil, beantworten Fragen, nehmen Anregungen entgegen und Beschwerden auf. Kurz: Sie haben in diesen Stunden ein offenes Ohr für sämtliche Belange der Bürger und Bürgerinnen des Stadtteils.

Jeden Montag ist der Gesundheitspunkt im Treffpunkt vertreten. Zwischen 10 und 13 Uhr können Menschen zu Anna Müller und Leman Hasanova ins „k:ulaBi“ kommen und zum Beispiel Fragen zu Ernährungsthemen stellen. Sie bekommen Hilfestellung bei der Suche von Gesundheitsangeboten und erhalten Unterstützung beim Verstehen von ärztlichen Schreiben. Sie organisieren aber auch Veranstaltungen gegen Einsamkeit im Alter wie das monatliche „Slow Dating“.

Menschlichkeit und Mitmenschsein im Mittelpunkt

Drei Männer sitzen mit Mikrofonen im k:ulaBi und nehmen einen Podcast zum freiwilligen Engagement auf
Der Podcast „Freiwilliges Engagement hörbar machen“ erzählt von Menschen aus dem Stadtteil, die sich ehrenamtlich engagieren. Kulturladen Huchting

Um Menschlichkeit und das Mitmenschsein geht es im „k:ulaBi“. Freiwilliges Engagement erfährt hier besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Getreu dem Motto „Tue Gutes und sprich darüber“ kann, wer sich ehrenamtlich engagiert, im Rahmen des regelmäßig erscheinenden Podcasts und beim Bürgerradio Weser TV (Kooperation mit der Medienwerkstatt Huchting) darüber berichten.

„Mit unseren Veranstaltungen wollen wir junge wie ältere Menschen gleichermaßen ansprechen“, sagt Vera Zimmermann. Deshalb sei das „k:ulaBi“-Team dabei, die Angebote fortlaufend an die Bedürfnisse und Wünsche anzupassen. „Meist wird ein neues Projekt bei uns aus einem vorherigen geboren“, beschreibt sie weiter.

Für die jungen Besucher und Besucherinnen steht eine große LED-Leinwand zum Spielen von Videospielen sowie Bücherregale zur Verfügung. Für die ältere Generation ist beispielweise ein gemeinsamer „Digital Detox“ als bewusste Auszeit vom Internet geplant.

Viele der Angebote konzentrieren sich auf den Donnerstag und wechseln stündlich. Zwischen 10.30 und 17 Uhr sind Menschen aus Huchting herzlich eingeladen, sich kreativ auszuprobieren und andere Leute aus dem Stadtteil kennenzulernen.

Autorin: Daniela Conrady

Weitere Informationen gibt es auf der Website des „k:ulaBi“.

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Von adn_admin

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