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Blick in einen leeren Kinsosaal mit rot-schwarzem Vorhang vor der Leinwand
Adobe Stock/Marietheres

Filmfest Bremen 2026: Kino aus aller Welt trifft auf Bremer Engagement

Fünf Tage Filmkultur, der Bremer Filmpreis und der Kurzfilmwettbewerb „Klappe!“

Vom 15. bis 19. April 2026 wird Bremen erneut zum Treffpunkt für Filmschaffende und Kinobegeisterte aus aller Welt. Mit rund 1.000 Einreichungen und 120 ausgewählten Filmen zeigt das Filmfest Bremen, wie vielfältig und lebendig das internationale Kino ist. Mittendrin: die Sparkasse Bremen, die das Festival seit Jahren als verlässliche Partnerin begleitet und so kulturelle Impulse in der Stadt setzt.

Eine Stadt wird zur Leinwand

Ob Humor, Innovation, Nachhaltigkeit oder regionale Perspektiven – das Filmfest vereint unterschiedlichste Blickwinkel und Erzählformen. Sechs Wettbewerbe laden dazu ein, neue Geschichten zu entdecken und bekannte Themen neu zu denken. Internationale Produktionen treffen auf Filme aus Bremen und umzu, die eindrucksvoll zeigen, wie eng lokale Geschichten mit globalen Fragen verbunden sind. Rund 60 Filmteams reisen an, viele davon aus der Region. Damit wird das Festival nicht nur zur Bühne für große Namen, sondern auch für kreative Stimmen direkt vor der Haustür.

Bremer Filmpreis: Eine Ausnahmekünstlerin wird geehrt

Porträtbild von Klaus Windheuser aus dem Vorstand der Sparkasse Bremen
Klaus Windheuser ist bei der Verleihung des Filmpreises Bremen mit von der Partie. Sparkasse Bremen

Ein besonderer Höhepunkt ist die Verleihung des Bremer Filmpreises am 15. April 2026 im Theater am Goetheplatz. Der Preis, der von der Sparkasse Bremen gemeinsam mit dem Filmfest vergeben wird, geht 2026 an Dame Vanessa Redgrave.

Seit fast 70 Jahren prägt sie die Filmwelt, wirkte an über 150 Produktionen mit und steht auch mit 89 Jahren noch vor der Kamera. Ihre Rollen sind ebenso vielschichtig wie ihr Engagement: Als Schauspielerin von Weltrang und als politische Stimme hat sie sich stets für gesellschaftliche Themen eingesetzt und dabei bewusst Haltung gezeigt.

Klaus Windheuser, Vorstandsmitglied der Sparkasse Bremen, betont die besondere Verbindung:
„Die Sparkasse Bremen versteht sich seit 200 Jahren als Möglichmacherin – für die Menschen in dieser Stadt, für Kultur, für alles, was Bremen lebenswert macht. Vanessa Redgrave hat ihr Leben lang dasselbe getan: Dinge möglich gemacht, die es ohne sie nicht gegeben hätte.“

Der Bremer Filmpreis steht seit 1999 für internationale Filmkunst und wird seit einigen Jahren im Rahmen des Festivals verliehen – als feierlicher Auftakt und starkes Signal für Bremen als Kulturstandort.

Blick in den Kinosaal der Schauburg Bremen mit Publikum in roten Kinosesseln; auf der Leinwand ist der Schriftzug „WFB-Kurzfilmpreis“ zu sehen.
Der diesjährige Kurzfilmwettbewerb läuft unter dem Motto „Viele Stärken – ein Land“. Manja Herrmann

„Klappe!“: Bremens kreative Kurzfilmstimmen

Wie viel kreatives Potenzial in Bremen und Bremerhaven steckt, zeigt auch der Kurzfilmwettbewerb „Klappe!“. Unter dem Motto „Viele Stärken – ein Land“ entstehen hier bis zu zweiminütige Filme, die die Region aus ganz eigenen Perspektiven erzählen – authentisch, überraschend und manchmal bewusst anders. Der Wettbewerb macht deutlich, dass Filmkultur in Bremen nicht nur auf großen Leinwänden stattfindet, sondern auch dort wächst, wo Ideen entstehen: mitten in der Stadtgesellschaft.

Eine Auswahl der Beiträge wird bereits vor dem Festival online präsentiert. Vom 23. bis 29. März 2026 kann das Publikum über die Favoriten abstimmen und so aktiv Teil des Wettbewerbs werden. Die Gewinnerfilme werden am 16. April 2026 in der Schauburg ausgezeichnet.

Kultur fördern, Gemeinschaft stärken

Das Filmfest Bremen ist längst mehr als ein Festival – es ist ein Ort des Austauschs, der Begegnung und der Inspiration. Die Sparkasse Bremen trägt als Sponsorin dazu bei, dieses Erlebnis möglich zu machen und kulturelle Vielfalt in der Region zu fördern. So entsteht jedes Jahr ein besonderes Zusammenspiel aus internationalem Kino und lokalem Engagement – und ein Bremen, das für fünf Tage ganz im Zeichen des Films steht.

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Von Sarah Meyer

Als waschechtes Küstenkind liebe ich alles, was der Norden zu bieten hat. Vor einigen Jahren zog es mich von der Wurster Nordseeküste in die Hansestadt – und jetzt schlägt mein Herz für die Weser.

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