Bremen Theater
In dem Monolog „Vor der Tür“ von Gernot Schmidt erleben die Zuschauer:innen einen Türsteher in seinem ewigen Gedankenkarussell. Es kreist um seinen Sohn, der den Kontakt zu ihm abgebrochen hat, und die ständig nagenden Fragen, was falsch gelaufen ist und wo man anders hätte handeln müssen. An einem Abend vor dem Club stellt er sich seinen Sohn in der Warteschlange vor und fragt sich, ob er ihn bevorzugt behandeln würde. Sofort beginnt damit eine Reise in seine Erinnerungen und ein innerer Dialog mit seinem Sohn. Doch ob sich das Publikum mitfühlend mit dem Türsteher verbündet oder ihm insgeheim doch die Schuld an dem familiären Bruch zuschreibt, bleibt für ihn zunächst ungewiss.
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