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Aug.
Do 6
6. Aug.

Bremen Literatur/Lesungen

„Ich fühle, daß alle Menschen sich an mir erschrecken, und doch muß ich weiter“

Lesung von Textpassagen mit Heide Bollmann und Anne Beel, im Rahmen der Ausstellung "Becoming Paula"


„Ich fühle, daß alle Menschen sich an mir erschrecken, und doch muß ich weiter“
Foto: Adobe Stock, Stefano Bellotti

Durch veröffentlichte Tagebucheinträge und eine umfangreiche erhaltene Korrespondenz ist es möglich, sich einen Einblick in die Gedanken- und Gefühlswelt der Künstlerin Paula Modersohn-Becker zu verschaffen. Ihre bildliche, oft überschwängliche Sprache in diesen Zeitzeugnissen steht im Kontrast zu den direkten, teils radikalen und oftmals schnörkellosen Bildern. Gelesen wird aus ausgewählten Textpassagen. Die Faszination für die worpswedische Landschaft, die Paula Modersohn-Becker als Götterland bezeichnete, wird hier spürbar, aber auch, wie sie als Künstlerin mit sich und ihrem Umfeld rang und bereits 1899 in einem Brief an ihre Schwester schrieb: „Ich fühle, daß alle Menschen sich an mir erschrecken, und doch muß ich weiter. Ich darf nicht zurück. Ich strebe vorwärts,…“ – die Lesung findet im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Becoming Paula“, die den 150. Geburtstag der Künstlerin feiert.

Paula Modersohn-Becker Museum

Böttcherstr. 6-10 • 28195 Bremen
T: 04 21 / 3 38 82 22
www.museen-boettcherstrasse.de


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