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So 23
Seine feingeschliffenen Liedtexte begleitet Friedemann Jaenicke höchst abwechslungsreich am Klavier. Bei Bedarf greift er aber auch zum Akkordeon oder zur Gitarre. Er singt vom guten Bio-Gefühl und vom Nazi, der keiner ist. Er hält ein Plädoyer für Millionäre und erzählt von seiner Katze, die sich nicht entscheiden kann. Es geht um das geheime Wissen der Schwurbler, um Altersvorsorge und viele andere existenzielle oder banale Themen. Und immer ist eine satte Portion Ironie und charmanter Humor dabei. Wer sich an Georg Kreisler, Sebastian Krämer, Rainald Grebe oder Bodo Wartke erinnert fühlt, liegt sicherlich nicht ganz falsch, aber trotzdem knapp daneben.
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