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Apr.
So 4
4. Apr.

Bremen Konzerte

Ensemble Weser-Renaissance – Herzlich tut mich verlangen

Choralkantaten und Triosonaten von Dieterich Buxtehude


Ensemble Weser-Renaissance – Herzlich tut mich verlangen
Foto: Adobe Stock, DeshaCAM

Dass Italien im 17. Jahrhundert das gelobte Land der Musik ist, aus dem zahlreiche segensreiche Entwicklungen über die Alpen zu uns gelangten, kann niemand bestreiten. Vergessen wird bisweilen, dass auch aus dem Norden bereichernde Impulse geschenkt wurden. Dieterich Buxtehude wurde um 1637 geboren, wahrscheinlich in Helsingborg. 1668 übernahm er das Amt des Organisten an der Kirche St. Marien zu Lübeck, eine der bedeutendsten Positionen im nordeuropäischen Raum. Leider muss ein beträchtlicher Teil von Buxtehudes Orgelwerken heute als verschollen gelten.
Die Überlieferung zahlreicher wunderbarer und ­expressiver Vokalwerke aus Buxtehudes Feder verdanken wir der umfangreichen Musikalien­sammlung von Gustav Düben (1624 bis 1690), Kapellmeister am ­Stockholmer Hof und Organist an der ­deutschen ­Kirche. Dieser legte eine umfangreiche Sammlung von Musikalien in sogenannter ­Tabulaturschrift an und bewahrte dadurch eine große Zahl bedeutender Werke, viele davon als Unika.
In Bremen spielt das Ensemble Weser-Renaissace das Programm „Herzlich tut mich verlangen“. Das deutschsprachige Kirchenlied spielte für das Lebensgefühl im protestantischen Norden eine besondere Rolle. Die Melodien und Texte schufen in ihrer Einprägsamkeit eine dauerhafte Bindung an den Glauben, erinnerten an Vergänglichkeit und spendeten Trost. Die Triosonaten werden gestaltet von Veronika Skuplik (Violine), Hille Perl (Viola da gamba) und Jörg Jacobi (Cembalo).

St.-Ansgarii-Gemeinde

Schwachhauser Heerstr. 40 • 28209 Bremen
T: 04 21 / 8 41 39 10


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