Bremen Theater
Die inklusive Theatergruppe des Vereins Integration durch Kunst zeigt im Theater 11 das Stück „Die Träumer“. Darin zeigen Jugendliche zwischen 13 und 20 Jahren ihre Vorstellungen von Träumen und Wünschen. Die Texte und Szenen entstanden aus den eigenen Träumen und Wünschen der jungen Menschen nach einem Zuhause, einer Zukunft, Freundschaft, Frieden, Freiheit und natürlich Partys. Sie träumen davon, verstanden, gebraucht und geliebt zu werden und ihr Leben selbst zu gestalten.
Auf der Bühne stehen Jugendliche mit und ohne Behinderungen – Autismus, Down-Syndrom, ADHS oder geistiger Beeinträchtigung – sowie mit Migrationsgeschichte. Alle verbindet der Wunsch, sich auszudrücken und gehört zu werden. Körperarbeit und Objekte spielen eine zentrale Rolle: Bewegung wird zur Sprache, der Körper erzählt, was Worte oft nicht können. Mit Jugendlichen über Träume zu sprechen heißt, ihren inneren Raum ernst zu nehmen und ihnen das Recht auf eine eigene Zukunft zu geben. Für viele, besonders für jene mit Barrieren, wird Theater zu einem Ort von Freiheit und Kreativität. In „Die Träumer“ begegnen sich unterschiedliche Welten und teilen denselben Raum, dasselbe Licht, denselben Atem. Denn Träumen verbindet alle.
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