Nov.
Fr 20
Sprache ist ständig im Wandel und Worte werden zu mächtigen Werkzeugen. In einer Zeit zunehmender Polarisierung und Sprachverrohung durchläuft die ungeskriptete Theaterperformance „ver:stimmt“ ein Experiment, in dem der Frage nachgegangen wird: Was, wenn Wortbedeutungen nicht festgelegt, sondern beweglich sind? Was, wenn nicht wir Sprache gebrauchen, sondern sie uns? Die Zuschauer:innen sind live dabei, wenn auf der Bühne ein neues Wörterbuch entsteht. Mit diesem Vokabular verändert sich, was Figuren fühlen, kennen und füreinander bedeuten. „ver:stimmt“ erkundet die performative Kraft von Sprache, entdeckt bisher unbenannte Konzepte und spielt mit dem Missverstehen.
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