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Sep.
Di 15
15. Sep.

Bremen Literatur/Lesungen

Anti Opfer – Warum wir Verletzlichkeit verachten

moderierte Lesung mit Alice Hasters für alle ab 14 Jahren, im Rahmen der Aktionswochen gegen Ausgrenzung und Diskriminierung


Anti Opfer – Warum wir Verletzlichkeit verachten
Foto: Joanna C. Schroeder

Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist, sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert – und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.

Kulturbahnhof Vegesack

Hermann-Fortmann-Str. 32 • 28759 Bremen
T: 04 21 / 65 48 48
www.kulturbuero-bremen-nord.de


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