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Liebe geht raus: Romeo & Julia - ein sich annäherndes Paar - der Shakespeare Company
Mariann Menke

„Liebe geht raus! – Tolldreiste Theatertage“

Bremer Shakespeare Company bietet zehn Tage voller Emotionen, Begegnungen und kreativer Überraschungen

Liebe geht raus: Das Logo der tolldreisten TheatertageWenn im März die Türen der Bremer Shakespeare Company weit offenstehen, wird die Bühne zum Treffpunkt für Herzklopfen, Neugier und neue Perspektiven. Unter dem Motto „Liebe geht raus!“ laden die „tolldreisten Theatertage“ vom 6. bis 15. März 2026 zu einem Festival ein, das klassische Inszenierungen mit interaktiven Formaten, Wissenschaft, Musik und Stadtteilkultur verbindet. Unterstützt von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung entsteht ein Programm, das die Bremer Neustadt in einen Raum für Austausch und große Gefühle verwandelt.

Theater wird hier nicht nur gespielt, sondern gemeinsam erlebt – im Saal, auf der Straße und manchmal sogar auf der Tanzfläche.

Auftakt mit Maskenball: Romeo und Julia eröffnen das Festival

Den Startschuss gibt am Freitag, 6. März, um 19 Uhr Shakespeares wohl berühmteste Liebesgeschichte: „Romeo und Julia“. Die erste Begegnung der beiden findet bekanntlich auf einem Maskenball statt – und genau diese Atmosphäre wird im Anschluss an die Vorstellung lebendig. Beim Maskenball à la Capulet darf getanzt, gefeiert und verkleidet werden. Kostüme sind ausdrücklich willkommen und machen den Theaterabend zu einem Fest für alle Sinne.

„Probier’s aus!“ – Workshops mit dem Ensemble

Liebe geht raus: Vier Ensemblemitglieder von "Der seltsame Fall der Prudencia Hart"
„Der seltsame Fall der Prudencia Hart“ ist eine verrückt-anarchische Ballade im Stil des englischen Kneipentheaters. Im Rahmen von „Liebe geht raus“ gibt es Karaoke im Anschluss. Mariann Menke

An den Samstagen, 7. und 14. März, heißt es: Bühne frei für alle, die selbst aktiv werden möchten. In Workshops zu Stockkampf, Stimme & Sprechen, Rhythmus & Percussion, Improvisation oder Shakespeare’s Acting geben Ensemblemitglieder Einblicke in ihre Arbeit. Offen für Erwachsene ab 18 Jahren, ohne Vorkenntnisse – dafür mit viel Spielfreude.

Die Workshops zeigen, wie vielfältig Theater sein kann: körperlich, musikalisch, sprachlich. Sie schaffen Begegnungen auf Augenhöhe und stärken die kulturelle Teilhabe in Bremen.

Dating-Show trifft Shakespeare: „Herzblatt“ & Wirsing’

Am Samstagabend, 7. März, verwandelt sich die Bühne in eine humorvolle Dating-Show. Bei „Herzblatt“ wählt ein „Picker“ aus drei Kandidatinnen oder Kandidaten die perfekte Shakespeare-Figur – mit überraschendem Ausgang.

Im Anschluss wird gemeinsam gesungen. Romantische Klassiker und gefühlvolle Hits erklingen unter Anleitung von Imke Burma und Walter Pohl. Es ist ein Abend zwischen Augenzwinkern und Gänsehautmomenten, der neue Kontakte ebenso ermöglicht wie ungeahnte Lieblingslieder.

„Bremenliebe“: Spaziergänge durch die Neustadt

Das Theater verlässt am 8. und 15. März um 15 Uhr den Bühnenraum und geht in die Nachbarschaft. Bei den „Bremenliebe“-Spaziergängen führen Christoph Theiling und Ensemblemitglieder zu ihren persönlichen Lieblingsorten in der Neustadt: zur Eisdiele, in versteckte Vorgärten, zu ehemaligen Kulturorten oder in die Stammkneipe.

Liebe geht aus: Allein an der Bar
„Allein an der Bar“ bietet Songs über Nähe, Distanz und die Sehnsucht dazwischen. Der Liederabend feiert im Rahmen der tolldreisten Theatertage Premiere. Mariann Menke

Jeder dieser Orte erzählt eine Geschichte – von Wandel, Gemeinschaft und Erinnerungen. So wird deutlich, wie sehr Kultur und Stadtteil miteinander verwoben sind. Genau diese Verbindung prägt auch das Engagement der Sparkasse Bremen, die mit ihren Stadtteilfilialen Orte der Begegnung schafft und kulturelle Initiativen in der Region stärkt.

Tolldreiste Theatertage mit der Premiere: „Allein an der Bar“

Am Sonntag, 8. März, feiert der Liederabend „Allein an der Bar“ Premiere. Die Bar wird zum Spielplatz für Nähe und Distanz, für zufällige Begegnungen und bewusste Entscheidungen. Lieder, Fragmente und Fantasien verweben sich zu einem Abend, der von den anwesenden Menschen mitgestaltet wird.

Auch am 15. März kehrt das Format noch einmal zurück – jede Vorstellung einzigartig, jede Stimmung neu.

Liebesbriefe, die berühren

Am Mittwoch, 11. März, widmet sich ein Abend der vielleicht persönlichsten Form der Liebeserklärung: dem Liebesbrief. Neben berühmten literarischen Briefwechseln werden auch anonym eingesandte Texte gelesen. Vergangenheit und Gegenwart treten in einen Dialog – und zeigen, dass Liebe zeitlos ist.

Wenn Wissenschaft auf Shakespeare trifft

Ein besonderes Highlight erwartet das Publikum am Donnerstag, 12. März: „Viel Lärm um Nichts – Drama trifft Wissenschaft“. In Kooperation mit dem Universum Bremen wirft Dr. Janis Buchfink einen verständlichen und zugleich fundierten Blick auf das emotionale Erleben.

Liebe geht raus: die beiden Hauptakteure des Stücks "Constellations"
„Constellations“ erzählt die Lebens- und Liebesgeschichten der Quantenphysikerin Marianne und des Imkers Robert. Mariann Menke

Verliebtheit, Eifersucht, Leidenschaft – was passiert dabei im Gehirn? An ausgewählten Stellen wird die Inszenierung unterbrochen und wissenschaftlich eingeordnet. So entsteht ein faszinierender Dialog zwischen Bühne und Biochemie, zwischen Poesie und Neurologie.

Unendliche Möglichkeiten und große Fragen: „Constellations“

Am Freitag, 13. März, um 19 Uhr erzählt Nick Paynes „Constellations“ von Marianne und Robert – von Liebe, Entscheidungen und den unzähligen Wegen, die ein Leben nehmen kann. Zwischen Quantenphysik und Imkerei entfaltet sich eine berührende Geschichte über Endlichkeit und Hoffnung.

Später am Abend sorgt die Falstaff-Disco mit DJ Matze für tanzbare Emotionen und einen genreübergreifenden Musikmix.

Theater & Karaoke im Pub: Prudencia Hart

Am Samstag, 14. März, steht mit „Der seltsame Fall der Prudencia Hart“ eine anarchische Ballade im Stil des englischen Kneipentheaters auf dem Programm. Das Publikum sitzt mitten im Pub-Geschehen, wenn Prudencia durch einen „Riss in der Zeit“ dem Teufel begegnet.

Im Anschluss wird das Setting zur Karaoke-Bühne – gemeinsames Singen inklusive.

Kultur, die Gemeinschaft stärkt

Die tolldreisten Theatertage verbinden große Stoffe mit lokalem Engagement. Sie öffnen Räume für Austausch, Kreativität und Begegnung in der Bremer Neustadt. Kultur wird hier als verbindende Kraft sichtbar – ganz im Sinne einer lebendigen Stadtgesellschaft.

Als regional verwurzeltes Institut unterstützt die Sparkasse Bremen vielfältige kulturelle Initiativen, die Menschen zusammenbringen und den Stadtteilen Impulse geben. Formate wie „Liebe geht raus!“ zeigen, wie stark Kunst und Gemeinschaft miteinander verbunden sind – und wie sehr sie das Lebensgefühl in Bremen prägen.

„Liebe geht raus – Tolldreiste Theatertage“ findet vom 6. bis 15. März 2026 im Theater am Leibnizplatz statt. Tickets und weitere Informationen gibt es auf der Website der Bremer Shakespeare Company.

bremer shakespeare company
bremer shakespeare company: Ein gemeinsames Fest schaffen

Inmitten der Neustadt in Bremen schlägt das Herz der shakespeare company. Dieses lebendige und dynamische Theater hat sich seit Gründung im Jahr 1983 nicht nur einen festen Platz in der Bremer Theaterlandschaft erobert. Es begeistert auch über die Grenzen hinaus das Publikum Jahr für Jahr mit einfallsreichen und kreativen Interpretationen von Shakespeares Werken und anderen Stücken.

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Autorenbild Linda Bussmann

Von Linda Bussmann

Ich bin eine waschechte Ostfriesin und überzeugte Norddeutsche. Vor vielen Jahren zog es mich in die Hansestadt. Bremen ist seitdem meine zweite Heimat geworden.

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