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Astrid Görlich, Kunstverein Huchting

Kunstausstellung in der Stadtteilfiliale Huchting: Die positive Kraft der Farben

Malerei aus dem Kunstverein Huchting zeigt, wie Farbe Emotionen weckt und den Stadtteil bereichert

Farben können Stimmungen lenken, Räume verwandeln und Geschichten erzählen. Die aktuelle Ausstellung „Die positive Kraft der Farben“ bringt genau diese Wirkung auf eindrucksvolle Weise in die Stadtteilfiliale Huchting. Noch bis zum 15. März 2026 zeigen dort Kunstschaffende des Kunstvereins Huchting ihre Werke – mal kraftvoll und expressiv, mal ruhig und kontemplativ, aber immer mit dem Ziel, Farbe als Ausdruck von Lebendigkeit und Zusammenhalt erlebbar zu machen.

Die Ausstellung ist Teil des kulturellen Engagements der Stadtteilfiliale Huchting, die regelmäßig lokale Initiativen und Kunstschaffende einlädt, ihre Arbeiten zu präsentieren. Die lichtdurchfluteten Räume der Stadtteilfiliale bieten dafür eine besondere Kulisse – mitten im Alltag, offen für alle und frei zugänglich.

Kreativität aus dem Stadtteil

Hinter der Ausstellung steht der Kunstverein Huchting, der seit über 50 Jahren das kreative Potenzial im Bremer Süden fördert. Gegründet 1975 von sieben kunstinteressierten Frauen, vereint der Verein heute Menschen mit unterschiedlicher künstlerischer Erfahrung – verbunden durch die Freude am Malen, am Austausch und am gemeinsamen Lernen.

Buntes, karikaturistisches Gemälde von Elke Schlesinger mit Bremer Stadtmotiven: Im Zentrum eine gelbe Straßenbahn der Linie 3 mit Ziel „Bremen“, flankiert von markanten Gebäuden und dem Bremer Dom mit zwei Türmen im Hintergrund. Links eine rote BMW-Isetta, rechts ein fröhliches, älteres Paar in Tracht mit Bierkrug und Lebkuchenherz „Ischia Freimarkt“.
In ihrer farbenfrohen Stadtansichten bringt Künstlerin Elke Schlesinger Wahrzeichen wie den Dom kunstvoll und humorvoll auf die Leinwand. Elke Schlesinger, Kunstverein Huchting

Die in der Stadtteilfiliale gezeigten Werke entstehen in regelmäßigen Malgruppen, in denen mit verschiedenen Techniken gearbeitet wird. Dabei geht es um persönlichen Ausdruck – und darum, Farbe als lebendige Form der Kommunikation zu begreifen. „Beteiligt an der Ausstellung sind Uwe Burhop, Ortrud Seggedi, Ingrid Ahrens, Daria Chaika, Inge Findeisen, Cornelia Pabst, Regine Hawkins und Gisela Frese mit farbenprächtigen abstrakten oder abstrahierten Werken“, erläutert Gisela Frese, 1. Vorsitzende des Kunstvereins Huchting. „Realistischer gemalt haben Astrid Görlich, Maria Christine Stefani, Elke Schlesinger und Ursula Koch. Allen gemeinsam ist eine positive Ausstrahlung in Farbe und Lebensfreude.“

Mit Ausstellungen an verschiedenen Orten macht der Kunstverein seine Arbeiten regelmäßig öffentlich sichtbar. So trägt er zur kulturellen Vielfalt im Stadtteil bei, bringt Kunst in den Alltag – und schafft Raum für Begegnungen mit den Kunstschaffenden selbst.

Ein Stadtteil zeigt Farbe

Die Ausstellung versteht sich nicht nur als Präsentation künstlerischer Werke, sondern auch als Einladung zur Begegnung. Denn Kunst hat die Kraft, Menschen ins Gespräch zu bringen – gerade dann, wenn sie im Alltag stattfindet. Die Sparkasse Bremen unterstützt solche Impulse gezielt mit ihren Stadtteilfilialen, die nicht nur Bank, sondern auch Treffpunkt und kultureller Ort sind.

Der Kunstverein Huchting bleibt auch über die Ausstellung hinaus aktiv im Stadtteil präsent. „Der Schwerpunkt unserer Arbeit liegt dabei auf gemeinsam malenden Gruppen sowie Gemeinschaftsausstellungen der Ergebnisse zur Freude und künstlerischen Erbauung sowie Anregung der Betrachtenden“, erklärt Gisela Frese. Wer selbst Lust auf Malerei hat, kann in den Verein hineinschnuppern und Teil der kreativen Gemeinschaft werden.

Die Ausstellung kann während der regulären Öffnungszeiten der Stadtteilfiliale besucht werden:

Montag von 9 bis 16.30 Uhr
Dienstag von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Mittwoch von 9 bis 13 Uhr
Donnerstag von 9 bis 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr
Freitag von 9 bis 13 Uhr

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Autorenbild Katharina Resmer

Von Katharina Resmer

In bin in Niedersachsen geboren, in Bremen-Nord aufgewachsen, habe in Hamburg zu mir selbst gefunden – und bin nun endlich wieder in der kleineren Hansestadt angekommen, um zu bleiben. Wandern, Fahrradfahren und Tagträumen – all das klappt ganz wunderbar in der neu-alten Heimat.

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