Bremen Verschiedenes
Verleihung des Internationalen Bremer Friedenspreises der Stiftung „Die Schwelle“
mit Preisträgern aus dem Libanon, Niger und Deutschland, musikalkisch begleitet von Aladdin Haddad und Schüler der Gesamtschule Ost
- 18:00 Uhr
- Rathaus
Der Internationale Bremer Friedenspreis geht in diesem Jahr an einen Kulturarbeiter aus dem Libanon und sein Team sowie an eine Initiative aus Niger und Deutschland und ihren Einsatz gegen eine kolonial geprägte Bildungspolitik in dem westafrikanischen Land. Das haben das Kuratorium sowie die Spender:innen der Stiftung „Die Schwelle“ entschieden. Die mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 8. Mai im Bremer Rathaus verliehen.
Mit dem Preis für wegweisende Friedensarbeit wird in diesem Jahr Mahdi Yahya und sein Projekt Peace of Art im Libanon ausgezeichnet. Mit Musik und künstlerischen Projekten schafft er Räume für Dialog, Begegnung und gewaltfreie Konfliktbearbeitung über soziale und religiöse Grenzen hinweg – und all dies unter sehr schwierigen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen.
Den Preis für ermutigende Initiativen erhält der Verein „Mate ni kani“ aus Deutschland und Niger – einem Land, in dem eine problematische Lücke zwischen der seit Kolonialzeiten gelehrten Schulsprache Französisch und der Muttersprache vieler Kinder klafft. Der Verein, der seinen deutschen Sitz in Bremen hat. veröffentlicht emanzipatorische Kinder- und Jugendbücher für den muttersprachlichen Unterricht in Niger und unterstützt Fraueninitiativen beim Aufbau eigener wirtschaftlicher Perspektiven.
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