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März
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8. März

Bremen Literatur/Lesungen

„Unerhört“ – Die Geschichte von Mariechen

szenische Lesung, basierend auf dem Protokoll der Sitzung des Erbgesundheitsgerichts in Bremen vom 6. August 1943


„Unerhört“ – Die Geschichte von Mariechen
Foto: Adobe Stock, Stefano Bellotti

Am 6. August 1943 beschäftigt sich das Bremer Erbgesundheitsgericht mit dem Fall „Mariechen“. Drei Männer entscheiden in der Verhandlung über das Schicksal des 15-Jährigen Sinti-Mädchens, das in einer Pflegefamilie aufwächst und von dort in die Bremer Nervenklinik eingeliefert wird. Wird eine Zwangssterilisation angeordnet?
Die Protokolle und Akten sind Grundlage der szenischen Lesung „Unerhört – die Geschichte von Mariechen“. Die Lesung schildert sowohl, wie es zu dieser Verhandlung kam und wie das Urteil ausfiel als auch, was nach der Entscheidung passierte. Entwickelt hat sie der Historiker Hans Hesse, der seit Jahren zur Verfolgung der Sinti und Roma in Nordwestdeutschland und damit auch in Bremen forscht. Gelesen werden die historischen Quellen von sieben Personen. Dabei sind sowohl professionelle Sprechende als auch Menschen, die sich als Lesende ehrenamtlich einbringen, um das Stück lebendig zu gestalten.

Krankenhaus-Museum, Klinikum Bremen-Ost

Züricher Str. 40 • 28325 Bremen
T: 04 21 / 4 08 17 57


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