Walle Ausstellungen
In Katrin Schüttes künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Haus und Gebäude steht die symbolhafte Darstellung unseres menschlichen Wohnraumes im Mittelpunkt. Das Haus erscheint dabei als universelles Zeichen, das weit über seine Funktion als architektonischer Schutzraum hinausweist. In einer Zeit des Wohnraummangels und sozialer Unsicherheit, in der viele Menschen in provisorischen Unterkünften, Zelten oder Notquartieren leben, wird das Haus zu einem ambivalenten Symbol: Es steht gleichermaßen für Geborgenheit und Verlust, für Verortung und Entwurzelung.
Die Malerin beschäftigt sich mit der Urform des Hauses – reduziert auf seine wesentlichen Elemente – und untersucht, wie sich diese archetypische Gestalt in unterschiedlichen formalen und malerischen Ansätzen transformieren lässt. Die Häuser erscheinen als Chiffren, als kulturell gespeicherte Bilder, die in jedem Betrachter eigene Erinnerungen und Assoziationen hervorrufen. So wird das Haus zu einem Projektionsraum für individuelle wie kollektive Vorstellungen von Heimat, Identität und Schutz. Ihre in Öl oder Acryl auf Leinwand ausgeführten Arbeiten bewegen sich zwischen Figuration und Abstraktion. Durch dynamische Pinselstriche, Überlagerungen und Farbbewegungen entstehen Bildräume, in denen Aufbau und Zerstörung ineinander übergehen.
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