Bremen Verschiedenes
Inselmatinee: Geschnitzte Erinnerung – was uns Ahnenfiguren aus Papua Neuginea erzählen
Museumstücke aus der Kolonialzeit mit Bettina von Briskorn und Wencke Bammann
- 11:00 Uhr
- Übersee-Museum
Von Bilas Peles, dem „schönen Ort“ – gemeint ist die Inselprovinz New Ireland im Nordosten Papua-Neugineas – sind während der deutschen Kolonialzeit eine Reihe von geschnitzten Ahnenfiguren (Malangane) in das Übersee-Museum Bremen gekommen. Die Kunstwerke vergegenwärtigen verstorbene Angehörige, in ihnen werden die Ahnen verehrt und lebendig.
Koloniale Herkunft und Bedeutung dieser Figuren wurden jetzt in einem dreijährigen Provenienzforschungsprojekt von Bettina von Briskorn und Wencke Bammann untersucht. Partner dieses Projekts waren auch die beiden Schnitzer Tony Lupai und Adam Kaminiel aus New Ireland, die noch heute Malangane schnitzen. Die Matinee ist damit auch ein Beitrag zur WanBel-Initiative, die 50 Jahre Unabhängigkeit für Papua-Neuguinea feiert und die Spuren dieser Kultur weltweit sichtbar macht.
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