Lars Danielssons Markenzeichen ist sein singender, warmer, melodischer, hochkultivierter Ton, den man in Sekunden erkennt. Mit seinem außergewöhnlichen Gespür für Melodien, das er während seiner klassischen Cello-Ausbildung entwickelte, hat der schwedische Bassist schon mehrfach in der Glocke begeistert: mit seiner eigenen Group, mit 4 Wheel Drive oder mit Nils Landgren.
Gerade sein eigenes Quartett, das in dieser Konstellation seit zehn Jahren zusammenspielt, funktioniert mit seinem bestechenden Ensemble-Spiel wie ein fein ineinandergreifendes Räderwerk. Spielerisch formen sich so farbenreiche Klänge zu raffinierten Kompositionen, die in ihrer skandinavischen Prägung durch die improvisatorische Freiheit des Jazz immer wieder mit Motiven aus dem Orient, dem Mittelmeerraum oder der Karibik verwoben werden – raumgreifend, lyrisch und atmosphärisch ungemein dicht.
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