Findorff Literatur/Lesungen
Drei Jahrzehnte Bremer Zeitgeschichte – informativ und amüsant
Ex-Zeitungskorrespondent Eckhard Stengel liest aus seinem Buch „Bremer Rundschau“
- 18:30 Uhr
- Stadtteilfiliale Findorff
„Ein Muss für alle 682.900 Landeskinder“: So nennt die „tageszeitung“ (taz) den Sammelband „Bremer Rundschau. Bremen und Bremerhaven seit 1989 aus Sicht eines Zeitungskorrespondenten“, den der freie Journalist Eckhard Stengel zu seinem (Un-)Ruhestand zusammengestellt hat.
Von 1989 bis 2021 arbeitete er als Bremen-Korrespondent für Medien in ganz Deutschland – anfangs vor allem für die „Süddeutsche Zeitung“, ab 1993 für die „Frankfurter Rundschau“, den Berliner „Tagesspiegel“, die „Hannoversche Allgemeine“ und andere große Tageszeitungen, gelegentlich auch für „Spiegel“, „stern“ oder „Zeit“. Seit 2014 fotografiert er außerdem für die Bildagentur „Imago“.
Das 420-Seiten-Buch mit Stengels interessantesten Reportagen, Hintergrundberichten, Glossen und Fotos ist ein zeitgeschichtliches Dokument, das an die wichtigsten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen Bremens seit 1989 erinnert. Es beleuchtet aber auch kleine Randereignisse. Der Kellner-Verlag nennt es ein „Geschichts- und Geschichtenbuch“, teils informativ, teils amüsant. Selbst Alteingesessene entdecken darin noch Unbekanntes. Und Zugereisten hilft es dabei, sich mit den Besonderheiten und der Vielfalt des Zwei-Städte-Staates vertraut zu machen.
Der Autor liest aus seinem Werk (laut Staatsarchiv-Jahrbuch eine „hochkarätige Bremensie“) und steht für Fragen bereit, sei es zu seiner Arbeit oder zum Journalismus im Allgemeinen.
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