Neustadt Theater
In dieser Performance geht es um nichts weniger als das romantische Ballett – und es beginnt mit dem Tod. Warum müssen queer gelesene Figuren in den klassischen Stoffen ständig sterben? Was ist so gefährlich an ihrer Queerness? Das Kollektiv B-w*itch gibt sich mit dem Todesurteil nicht zufrieden und knöpft sich gemeinsam mit der Tänzerin Leila Bakhtali die großen Ballett-Klassiker vor. Mit professionellem Dilettantismus lernen vier Performerinnen und Performer Ballett und stellen sich dem Tod. Sie schlüpfen in die Rollen von geisterhaften Wesen, gefallenen Nonnen, von Schwänen und mehr. Sie laden zu einem Sterbeballett ein, in dem das Verhältnis von Tod, Queerness, Lust und Scheitern neu ausgehandelt und das Sterben auf der Bühne zur Disposition gestellt wird.
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