„Hätte ich ein anderes Gesicht, wäre mein Leben ganz anders verlaufen“ – so lautet das Motto des Solo-Abends von Frank Roder, der wissen will, wer dieser Hans Bötticher war, der zu Joachim Ringelnatz wurde. Ein Filou, ein Dichter, ein Philosoph, ein Schaufensterdekorateur, Kommandant eines Minensuchers, Kommis, Bibliothekar, in mehr als 40 Berufen hat Hans Bötticher (1883-1934) gearbeitet. Den Behörden gegenüber gab er „Artist“ an, eine selbstironische Berufsbezeichnung für den Künstler, den wir heute als Joachim Ringelnatz kennen.
In seinem Solo-Abend zeigt Frank Roder, der eine verblüffend physiognomische Ähnlichkeit zu Ringelnatz aufweist, Texte eines lebenshungrigen Dichters, den ein Thema immer begleitet hat: Geld. Also keine gewohnt-wohlige Kuttel-Daddeldu-Gemütlichkeit, sondern ein ungewöhnlicher Blick auf einen außergewöhnlichen Dichter.
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