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Menschen aus mehr als 80 Ländern haben hier ihre Heimat zwischen Hochhäusern, Reihenhausquartieren und Weserpark gefunden.

Gut 37.000 Einwohner: Für den Stadtteil Osterholz, der einst dörflich geprägt war, ist das eine ganze Menge. Glücklicherweise verteilen sich die Bewohner mehr oder minder gleichmäßig auf die Ortsteile Osterholz, Tenever, Blockdiek, Ellener Feld und Ellenerbrok-Schevemoor. Seinen Namen verdankt Osterholz übrigens den Holländern. Sie begannen 1181 das teils sehr moorige und vom Hochwasser bedrohte Gebiet ur- und besiedelbar zu machen. Zudem fanden sie hier einen reichen Baumbestand an Birken, Erlen, Eichen, Weiden und Buchen vor.

Die letzten Reste des Waldes kennen Osterholzer heute als „Krietes Wald“. Die eigentliche grüne Lunge des Bremer Ostens ist aber die Osterholzer Feldmark, durch die neuerdings auch ein kleiner Wanderweg führt. Schön zum Spazierengehen ist auch der 1920 eröffnete Osterholzer Friedhof, der wegen seiner erhöhten Hecken viel mehr an eine Parkanlage erinnert. Er ist der größte Friedhof Bremens und zentrale Gedenkstätte für die Kriegstoten.

Wer sich für Osterholz als Wohnort entscheidet, hat die Wahl zwischen niedlichen Reihenhausquartieren, Einfamilienhäusern, kleineren Wohnblöcken – oder Hochhaussiedlungen.

Grüner, freundlicher, lebenswerter

Letztere finden sich vorwiegend in Tenever. Der in den 1970ern in Rekordzeit und als „Demonstrativbauvorhaben“ aus dem Boden gestampfte Ortsteil galt jahrelang als „sozialer Brennpunkt“ mit katastrophalem Leerstand. Heute sind, dank umfassender Sanierungsprogramme, von den ursprünglich 2500 Wohnungen nur noch zwei Drittel übrig. Tenever präsentiert sich grüner, freundlicher und überhaupt lebenswerter als je zuvor. Leerstand? Fehlanzeige! Menschen aus mehr als 80 Ländern haben hier ihre Heimat gefunden. Das hat vor allem den Vorteil, dass Bewohner und nicht zuletzt Kinder tolerant, weltoffen und interkulturell aufwachsen.

Was das Bildungs- und Betreuungsangebot angeht, ist man in Osterholz vielfältig aufgestellt: von der Krippe bis zur Oberschule, vom integrativen Bildungs- bis zum Kinder- und Familienzentrum. Auch ein Waldorfkindergarten sowie eine Waldorfschule finden sich im Stadtteil. Eine gute Versorgung bei Krankheit und im Alter bieten das Klinikum-Ost und die Egestorff-Stiftung, ein Vorzeige Senioren- und Pflegeheim mit zahlreichen entzückenden Bungalows.

Vom Check-up über ein Medikamentenrezept bis zur Packung Heftpflaster: Für einen gesunden Stadtteil sorgen die über 125 Ärzte und knapp zehn Apotheken, die in Osterholz ansässig sind.

Was man in Osterholz darüber hinaus vorfindet, ist zum einen der Weserpark, eines der größten Einkaufszentren Norddeutschlands, und eine gute Infrastruktur. Wer etwa im Umland arbeitet, muss nicht erst ins Zentrum fahren, um dort umzusteigen. Stattdessen gelangt man mit der Straßenbahnlinie 1 direkt zum Bahnhof Mahndorf und steigt dort in einen der Regionalzüge.

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5 Gründe für Bremen - Osterholz

  • Idyllische Spazierwege durch die Feldmark und über den Friedhof
  • Weserpark: eines der größten Shoppingcenter in Norddeutschland
  • Soziales Engagement
  • Internationales Flair
  • Urban und dennoch grün

Infrastruktur im Stadtteil

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