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Europäischer Klavierwettbewerb Bremen Pianist Hände
EKW Bremen

„Europäischer Klavierwettbewerb“ 2021: Hochklassige Tastenkunst im Sendesaal

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Nach der ersten virtuellen Runde ist bis zum Finale Publikum zugelassen

Hohe künstlerische Anforderungen und eine hochkarätig besetzte Jury: Der „Europäische Klavierwettbewerb Bremen“ erreichte schnell nach seiner Gründung internationale Bekanntheit und einen hohen Stellenwert. Ins Leben gerufen wurde er 1987 vom Landesmusikrat Bremen, Radio Bremen und der Sparkasse Bremen – damals noch unter dem Namen „Bremer Klavierwettbewerb“. Ausgetragen wird er alle zwei Jahre.

In diesem Jahr gibt es nun bereits die 17. Auflage – Corona-bedingt von 2020 auf 2021 verschoben und anfangs virtuell. Ab der zweiten Runde sind jetzt im Juli Zuschauerinnen und Zuschauer vor Ort im Sendesaal zugelassen.

„Europäischer Klavierwettbewerb Bremen“: Der Weg ins Finale

Europäischer Klavierwettbewerb Bremen Emil reiner Kandidat
„Europäischer Klavierwettbewerb Bremen“: Emil Reinert hat es in die zweite Runde geschafft. Jetzt heißt es „trainieren“, um noch weiter zu kommen. EKW Bremen

Teilnehmende des renommierten Tasten-Contests sind Pianistinnen und Pianisten zwischen 16 und 30 Jahren. Sie kommen aus ganz Europa sowie der Türkei, Israel und den sogenannten GUS-Staaten. Von 46 Starterinnen und Startern ließ die Jury 12 in die zweite Runde weiterkommen – am Montag und Dienstag, 12. und 13. Juli, jeweils 10 bis 13.30 Uhr und 15 bis 18.30 Uhr.

In die zweite Runde geschafft haben es:

  • Valère Burnon (Belgien)
  • Guillaume Durand Piketty (Frankreich)
  • Zulfat Fakhraziev (Russland)
  • Ivan Galic (Kroatien)
  • Anna Khomichko (Russland)
  • Georg Kjurdian (Lettland)
  • Danilo Mascetti (Italien)
  • Emil Reinert (Deutschland)
  • Jonas Stark (Deutschland)
  • Lukas Sternath (Österreich)
  • Kiron Atom Tellian (Österreich)
  • Aleksandr Zakharov (Russland)
Europäischer Klavierwettbewerb Bremen Konzert
2021 darf nicht so viel Publikum vor Ort im Sendesaal sein wie 2018. Aber ab der zweiten Runde und bis zum Finale sind Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen. EKW Bremen

Da pandemiebedingt immer noch nur wenig Publikum im Sendesaal zugelassen ist, können alle Auftritte ebenfalls im Livestream auf dem Youtube-Kanal des Landesmusikrates Bremen verfolgt werden – und ebenso via Facebook sowie Instagram.

Es folgt das Semifinale am Mittwoch und Donnerstag, 14. und 15. Juli, jeweils 15 bis 19.30 Uhr. Und schließlich kommt es zum großen Finale mit drei Auserwählten. Sie treten am Sonntag, 18. Juli, von 16 bis 17.30 Uhr sowie von 19 bis 22 Uhr gegeneinander an. Die Bestenehrung findet dann gegen 22.15 Uhr statt.

Welches Programm erwartet das Publikum?

Für den zweiten Durchgang des „Europäischen Klavierwettbewerbs Bremen“ bereiten die Pianistinnen und Pianisten etwa eine Klaviersonate von Franz Schubert vor. Darüber hinaus ist ein Werk, ein Zyklus oder eine Gruppe von Werken von min­destens 15 Minuten Spielzeit zu präsentieren, komponiert zwischen 1825 und 1950.  Wer es in das Halbfinale schafft, kann sein Programm frei wählen. Vorkommen muss allerdings ein Werk, welches vor 1750 komponiert wurde. Ergänzend präsentieren alle Teilnehmenden die speziell für den Wettbewerb in Auftrag gegebene Komposition „Bursting Light“ (2019) von Matan Porat.

In der finalen Runde steht für die letzten drei zuerst jeweils ein Solodurchgang auf dem Plan. Dies ist ein Zyklus oder eine Gruppe von Werken mit einer Länge von circa 20 Minuten. Für das Kammermusik-Finale mit einem Streichquartett der Bremer Philharmoniker können sie  zwischen drei Klavierquintetten wählen:

  • Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur, op. 44
  • Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll, op. 34
  • Dmitri Schostakowitsch: Klavierquintett g-Moll, op. 57

Der „Europäische Klavierwettbewerb Bremen“ findet von Montag bis Sonntag, 12. bis 18. Juli, im Sendesaal Bremen statt. Weitere Infos sowie den aktuellen Stand, wer es in die nächste Runde geschafft hat, gibt es auf der Wettbewerbsseite.

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Autorenbild Steffi Urban

Von Steffi Urban

Vom Harz in die Hansestadt: Inzwischen lebe ich seit mehr als zehn Jahren in Bremen und entdecke mit Kamera und Klapprad immer noch tolle neue Ecken.

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