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Stadtteilfiliale Horn Lehe – Eröffnung
Sparkasse Bremen

Eröffnung Stadtteilfiliale Horn-Lehe: „Das Konzept ist einfach Bombe!“

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Stadtteilfilialleiter Marc Erigson über Neuerungen, Veranstaltungen und den Alltag

Als dritte Stadtteilfiliale nach der Neustadt und Obervieland hat am 28. Juni die Niederlassung in Horn-Lehe mit einer Party eröffnet. Nun sind die Luftballons abgehängt, und langsam kehrt der Alltag ein. Stadtteilfilialleiter Marc Erigson berichtet von den Erfahrungen der ersten aufregenden Wochen.

Was war der letzte Handgriff vor der Eröffnung?

Marc Erigson: Wir hatten zur Eröffnung am Freitag, 28. Juni, um 12 Uhr alle wichtigen Menschen dieses Stadtteils eingeladen – aus dem Ortsamt, Beitragsmitglieder, Polizei, den großen Firmen, Kirchen, Schulen … Wir haben ein großes Einzugsgebiet mit Horn, Horn-Lehe, Mühlenviertel, Oberneuland, Uni und Technologiepark. Was bei mir hängengeblieben ist: Um 11.30 Uhr haben wir in der Stadtteilfiliale vorne noch den Fußboden gewischt. Das war quasi der letzte Handgriff, bevor die ersten Gäste kamen.

Ist denn alles nach Plan fertig geworden oder wurde es zum Schluss doch noch etwas hektisch?

Doch: Hektik und Stress waren schon da. Der Tag war sowieso sehr aufregend, so eine Eröffnung macht man ja nun nicht alle Tage. Da gab es doch viel Bewegung in der Filiale.

Was haben Sie zur Eröffnung angeboten?

Vorne auf dem Parkplatz hatten wir einen Wasserstand von der swb, daneben standen WK-Bikes mit Sparkassen-Logo (eine Kooperation mit dem Weser-Kurier). Drinnen gab es ein Angebot von J‘S Lemonade. Dazu wurden Erdbeerkuchen vom Hof Kaemena und

Stadtteilfiliale Horn Lehe – Eröffnung
Marc Erigson, Marktbereichsleiter Horn-Lehe (links) und Dr. Tim Nesemann, Vorstandsvorsitzendender der Sparkasse Bremen, vor der neuen Stadtteilfiliale. Foto: Sparkasse Bremen

Kaffee von Lloyd Caffee serviert. Wir haben uns natürlich auch präsentiert: An einem Bistrostand haben wir die aktuellen Veranstaltungen in der Stadtteilfiliale vorgestellt.

Worauf haben Sie sowie Ihre Kollegen und Kolleginnen sich am meisten gefreut?

So pauschal kann man das gar nicht sagen und sich einzelne Aspekte heraussuchen. Die Beratungsräume sind etwas Besonderes, die Safeanlage ist klasse, dass wir einen so tollen Community-Bereich haben … Das gesamte Konzept ist überragend – einfach Bombe.

Wie lange hat es vom ersten Plan bis zur offiziellen Eröffnung gedauert?

Von der ersten Planung bis zum 28. Juni waren es insgesamt zweieinhalb Jahre, wovon anderthalb Jahre gebaut wurde. In unserem Team haben wir vor über einem Jahr begonnen, mit Workshops und Austauschrunden das Konzept der Stadtteilfiliale Schritt für Schritt mit Leben zu füllen. Ich war bei beiden Eröffnungspartys der anderen Stadtteilfilialen – sowohl

Stadtteilfiliale Horn Lehe – Eröffnung
Foto: Sparkasse Bremen

in der Neustadt als auch in Habenhausen – dabei. Dort habe ich natürlich auch mal geluschert, wie die Kolleginnen und Kollegen da auf dem Weg sind.

Gibt es etwas in der neuen Filiale, das gezielt auf den Stadtteil Horn-Lehe zugeschnitten ist?

Die Stadtteilfilialen unterscheiden sich anhand der Einrichtung. Es gab im Herbst 2018 eine „Baustellenparty“. Dort durften die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils darüber abstimmen, mit welchem Raumkonzept sie zukünftig hier empfangen werden wollen. Sie haben mehrheitlich für die klassische, konservative Variante gestimmt. In der Neustadt ist es dagegen etwas flippiger und moderner, in Obervieland herrscht ein hellerer Stil vor.

Was bieten die Stadtteilfilialen im Gegensatz zu den herkömmlichen Filialen?

Das große Thema sind die Veranstaltungen. Wir bieten seit dem 1. Juli fast täglich diverse unterschiedliche Formate an – von Pop-up-Stores über Workshops bis zu Vorträgen. Die Themen sind dabei vielfältig: Kreuzfahrten, Reiseapotheke, finanzielle Zukunftstrends, es gab eine Feierstunde für die Aktion „Gemeinsam gut“, Luna Pepper war am Start … Die ersten Wochen waren also schon gut ausgebucht. Die Veranstaltungen

Stadtteilfiliale Horn Lehe – Eröffnung
Foto: Sparkasse Bremen

wurden in dieser Zeit von den Bürgerinnen und Bürgern dieses Stadtteils sehr gut angenommen. Das sind dann Impulse, die uns begeistern. Es sind noch viele weitere Events geplant: Lach-Yoga, Beweglichkeitstraining, After-Work-Rundgang, #fairgleichen, Vorträge über Pflege, Gesprächskreis Enkeltrick, Strom- und Gasvergleich sowie vieles mehr – einfach ein tolles Angebot!

Veranstalter vor Ort haben also auch ein großes Interesse, sich und ihre Produkte bei Ihnen zu präsentieren?

Ja, bis in den September sind alle Themen ausgebucht. Wir planen jetzt schon für den Oktober. Das liegt auch daran, dass wir in unserem Stadtteil kein Bürgerhaus haben. Das können wir mit unserer Stadtteilfiliale natürlich nicht ersetzen, aber das Angebot ergänzen. Die Lebensgemeinschaft der Stiftung Alte Eichen beispielsweise besteht seit 20 Jahren – das Jubiläum wollen wir bei uns feiern. Auch die Organisatoren des Festivals „Horn To Be Wild“ verkaufen einen Tag lang Tickets. Die Anfragen sprudeln herein – vom Beirat, vom Ortsamt, vom Bürgerverein und so weiter.

Stadtteilfiliale Horn Lehe – Eröffnung
Foto: Sparkasse Bremen

Für welchen Bereich interessieren sich Besucherinnen und Besucher am meisten? Ist es Neugier oder wollen sie ihre Alltagsgeschäfte erledigen?

Sowohl als auch. Viele kommen aus Neugier in die Stadtteilfiliale und wollen sich die Räumlichkeiten angucken: Was ist hier entstanden? Was macht die Sparkasse so? Da sind wir schon ein richtiger Publikumsmagnet. Wir haben hier insgesamt acht verschiedene Beratungskuben. Jeder dieser Räume hat eine unterschiedliche Ausstattung inklusive eines individuellen Bildes aus dem Stadtteil. Dazu gehören Motive von der Horner Kirche über den Rhododendronpark bis zum Lühr-Kropp-Hof. Das sorgt für Begeisterung bei den Kundinnen und Kunden.

Was ist Ihr persönliches Fazit wenige Wochen nach der Eröffnung?

Das ist für uns einfach die schönste Filiale hier in Bremen. Und wir sind mächtig stolz darauf, dass wir hier unseren Kundinnen und Kunden einen tollen Service bieten können. Natürlich ist für uns auch vieles neu. Wir müssen uns an neue Abläufe gewöhnen, neue Prozesse und Arbeitsweisen. Der Ansturm der Kundschaft ist groß. Wenn wir am Abend die Filiale verlassen, sind wir daher alle müde, kaputt – aber auch glücklich und zufrieden.

Stadtteilfiliale Horn Lehe – Eröffnung
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Autorenbild Alena Mumme

Von Alena Mumme

Ich bin Tagenbaren – meine Eltern und Großeltern sind also wie ich in Bremen geboren und aufgewachsen. Nur spannende Reisen locken mich aus meiner gemütlichen Heimatstadt.

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