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Die namensgebenden Blumen gibt es in Bremens nördlichstem Stadtteil zuhauf – dank vieler Parks, Naturschutzgebiete und der Neuenkirchener Heide, dem größten Waldgebiet der Hansestadt.

Blumenthal ist der nördlichste Stadtteil Bremens und erstreckt sich vom malerischen Wätjens Park über das Gelände der ehemaligen Bremer Wollkämmerei und das „alte“ Stadtteilzentrum bis hin zum Bunker Valentin direkt an der Weser. Die namensgebenden Blumen gibt es hier zuhauf: Dank vieler Parks, Naturschutzgebiete und der Neuenkirchener Heide, dem größten Waldgebiet Bremens, ist der Stadtteil sehr grün und idyllisch.

Zum Stadtteil gehören die Ortsteile Blumenthal, Lüssum-Bockhorn, Rönnebeck, Farge und Rekum, der nördlichste Zipfel Bremens. Hier hat man einen weiten Blick über Wiesen und die Weser. Direkt am Wasser liegen auch die Ortsteile Farge und Rönnebeck. Sie sind vor allem durch hübsche Einfamilienhäuser und reetgedeckte Höfe geprägt. Wer zum Beispiel gern spazieren geht und die Ruhe genießt, ist hier perfekt aufgehoben.

Im namensgebenden Kern des Stadtteils ist dagegen schon etwas mehr los. Hier gibt es zahlreiche Geschäfte, Restaurants und Kneipen sowie die übliche Infrastruktur eines städtisch geprägten Vororts. Ins Auge fällt besonders der 50 Meter hohe, 1928 erbaute Wasserturm in der zentralen Mühlenstraße. Er steht heute unter Denkmalschutz. Er ist aber nicht bloß Denkmal, sondern wird noch aktiv genutzt – zurzeit von gut 210 Kita- und Hortkindern, die sich dort auf drei Etagen austoben können.

Bunker Valentin lockt Besucher an

Aktivitäten gibt es zudem in einem weiteren historischen Ort in Blumenthal: Wätjens Park. Er wurde 1830 als Sommersitz des reichen Reeders Christian Heinrich Wätjen erbaut und ist heute für alle geöffnet. Die wunderschöne Parkanlage und die fast schlossartig anmutende Villa laden zum Lustwandeln und Träumen ein. In Rekum befindet sich der zwischen 1943 und 1945 von Zwangsarbeitern gebaute U-Boot-Bunker Valentin. Tausende Arbeiter verloren dabei ihr Leben. Zwischen 2011 und 2015 wurde der Bunker zu einer Gedenkstätte mit Besucherzentrum umgebaut und kann seither besichtigt werden.

Bunt und vielfältig geht es im Ortsteil Lüssum-Bockhorn zu, denn hier leben nicht nur viele „Eingeborene“, sondern auch etliche Neu-Blumenthaler aus aller Welt. Der aktuell berühmteste davon ist wohl der junge Fußballer Ousman Manneh. Er kam 2014 als Flüchtling nach Blumenthal, spielte zunächst beim Blumenthaler SV und aktuell bei Werder Bremen. „Plötzlich Werder-Star“ werden natürlich nicht alle Blumenthal-Neubürger, ausreichend Entfaltungsmöglichkeiten hat man dort oben im Norden Bremens aber trotzdem.

Vom Check-up über ein Medikamentenrezept bis zur Packung Heftpflaster: Für einen gesunden Stadtteil sorgen die über 150 Ärzte und rund zehn Apotheken, die in Blumenthal ansässig sind.

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5 Gründe für Bremen - Blumenthal

  • Burg Blomendal - eine mittelalterliche Wasserburg mitten in Bremen
  • Nördlichster Stadtteil
  • Viel Natur
  • Blick über die Weser
  • WiFo-Wald

Infrastruktur im Stadtteil

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