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Aug
20

Neustadt Ausstellungen

Teresa Burga. Die Seiltänzerin

Pop Art (bis 6. November)


Teresa Burga. Die Seiltänzerin
Foto: Galerie Barbara Thumm, Berlin

Heute gilt die peruanische Künstlerin Teresa Burga (1935 bis 2021) längst als eine der wichtigen Wegbereiterinnen von Pop Art und Konzeptkunst in Lateinamerika. Lange Zeit aber blieb ihr Schaffen sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene so gut wie unbeachtet. Ökonomische Krisen sowie Repressalien und Abschottung innerhalb der Militärdiktatur Perus verhinderten Austausch oder Sichtbarkeit auf kultureller Ebene. Erst im hohen Alter wurde ihrer Arbeit die Anerkennung zuteil, die sie verdient hat.
Seit den 1960er-Jahren erweist sich Teresa Burga als detailgenaue Protokollantin der sie umgebenden, gesellschaftlichen Verhältnisse. Ihr umfangreiches Schaffen umfasst sowohl Gemälde und Environments, die sich der Pop Art zuordnen lassen, als auch konzeptuelle Zeichnungen, Objekte, Installationen oder kybernetische Versuchsanordnungen. Die Ausstellung „Teresa Burga. Die Seiltänzerin“ konzentriert sich auf das umfangreiche zeichnerische Oeuvre der Künstlerin, insbesondere auf die Blätter von 2013 bis 2021, an denen die Künstlerin bis zu ihrem Tod im Februar 2021 gearbeitet hat. Verknüpft werden diese in der Weserburg mit Zeichnungen, Linolschnitten und einer raumgreifenden Objektinstallation aus den 1960er-Jahren. Auf diese Weise spannt sich eine Brücke vom Spät- zurück zum Frühwerk.


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Weserburg – Museum für moderne Kunst

Teerhof 20 • 28199 Bremen
T: 04 21 / 59 83 90
www.weserburg.de

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